Positives Denken So gelingt Ihnen ein guter Jahresrückblick

Sie werden drei Ebenen finden: das offensichtlich vorhandene Gute, das Vorhandene, aber nicht wahrgenommene Gute und schließlich scheinbar Unangenehmes, hinter dem sich Gutes noch versteckt.
1 / 7

1. Entscheiden Sie sich für Dankbarkeit

Dankbarkeit ist eine Orientierung auf das Gute im Leben. Dankbarkeit verhindert und heilt negative Gefühle, denn sie werden ausgeglichen, ersetzt oder finden erst gar nicht statt. Sie können nicht im gleichen Moment dankbar und bitter sein. Das heißt: Sehen Sie, was für ein gutes Leben Sie um alles, was Sie gestört oder enttäuscht trotzdem haben. Vor allem, wenn es in einem Lebensbereich nicht so gut läuft, ist es hilfreich, sich anderen Lebensbereichen mit Dankbarkeit zuzuwenden. In extremen Stresssituationen ist der Blick auf das Gute im Leben manchmal völlig verstellt. Dann hilft nur noch die bewusste Entscheidung, sich darauf zu konzentrieren.

Foto: Patrick Pleul/ picture-alliance/ dpa
2 / 7

2. Erleichtern Sie sich eine angenehme Grundstimmung

Schaffen Sie sich eine angenehme Umgebung, in der Sie Ihren Rückblick abhalten. Notieren Sie Ihre Gedanken, sodass Sie sich auch später noch einmal daran erfreuen können. Vielleicht wollen Sie Ihre Überlegungen sogar mit Ihren Kollegen oder Ihrem Team teilen. Dann könnten alle parallel schreiben und sich darüber austauschen.

Foto: Kameha
3 / 7

3. Staunen Sie über die Höhepunkte des Jahres

Wo waren Sie? Welche netten Kunden und Geschäftspartner haben Sie getroffen? Was für schöne Firmenhöhepunkte hatten Sie? Welche Auszeichnungen? Welche beruflichen Chancen? Was haben Sie mit Ihrem Team Besonderes erlebt? Schauen Sie dann in Kalendern, E-Mails oder anderen Schriftstücken nach, Sie werden sich wundern, was Sie alles erlebt und vergessen haben. Zählen Sie ruhig die guten Ereignisse. Wiederholen Sie diese vor Ihrem geistigen Auge, um sie zu vertiefen und noch einmal zu genießen. Suchen Sie nach Erinnerungsstücken, Fotos, nach etwas, was Sie gesammelt haben. Dies steigert den Genuss.

Foto: DPA
4 / 7

4. Schätzen Sie den Alltag

Glück besteht eher aus einer Vielzahl an kleinen, feinen Dingen als aus den großen Ereignissen. Je eher wir das verstehen, umso schneller werden wir es fühlen. Also ran an den Alltag. Sehen Sie, was Sie geleistet haben Viel zu lange haben wir darauf gewartet, dass uns Kollegen, Chefs oder Partner loben oder sehen, was wir leisten. Sie werden es nicht tun, so lange wir unsere Leistungen nicht selbst anerkennen. Nehmen wir nichts als selbstverständlich hin, unsere Maßstäbe sind meist viel zu hoch. Unfallfrei zur Arbeit zu kommen, Präsentationen pünktlich fertig zu haben und den neuen Messestand zu gestalten. Das muss erst einmal geleistet werden. Sie haben das geleistet, aber auch geschätzt? Einen Gesundheitstag in der Firma zu haben, ein 13. Gehalt, kostenlose Getränke und einen bequemen Stuhl sind keine Selbstverständlichkeiten an die wir uns viel zu schnell gewöhnen. Was haben Sie gelernt, gewagt, getestet? Wo haben Sie gute Vorsätze gelebt? Lassen Sie auch die ersten Schritte oder eine kleine Verbesserung gelten!

Foto: manager magazin online
5 / 7

5. Genießen Sie Ihre guten Beziehungen

Sie haben ein gutes Verhältnis zu Kollegen, zum Chef oder zu Kunden? Wer ist Ihr Lieblingskontakt und was haben Sie gemeinsam erlebt? Wer ist im Alltag für Sie da und wem haben Sie Gutes getan? Denken Sie ruhig auch an die kranke Nachbarin, für die Sie einkaufen waren oder den Azubi, dem Sie bei den Prüfungsvorbereitungen geholfen haben. Für welchen Chef sind Sie besonders dankbar und warum?

Foto: Wang Zhongju/ dpa
6 / 7

6. Sehen Sie das kleine Glück bei der Arbeit

Glück und Arbeit, geht das überhaupt zusammen? Überprüfen Sie Ihre Einstellungen. Überall wartet das Wohlbefinden auf uns - wenn wir es treffen wollen und sehen können. Um etwas wahrzunehmen, müssen wir es kennen oder erwarten, sonst sehen wir es nicht. Notieren Sie unbedingt die winzigen guten Dinge, die Sie vermissen würden, wenn Sie anderswo arbeiten würden wie den besonders guten Kaffee oder den schönen Blick aus Ihrem Fenster.

Foto: Matthias Hiekel/ dpa
7 / 7

7. Graben Sie nach dem Guten im Schlechten

Nun kommt die anspruchsvollste Aufgabe. Welche Veränderungen, Überraschungen gab es, die Ihnen nicht gefallen haben. Können Sie dies rückblickend schon aus einer anderen Perspektive betrachten? Vielleicht haben Sie nach einer Umstrukturierung eine neue Position, die Sie als "Degradierung" empfunden haben. Doch wenn Sie ganz ehrlich sind haben Sie dadurch häufiger die Möglichkeit pünktlich nach Hause zu kommen und bei den Schularbeiten zu helfen. Auch etwas gelernt zu haben, ist Gutes im scheinbar Schlechten. Verweilen Sie hier ruhig ein wenig, bis sich interessante Erkenntnisse zeigen, die Ihre Dankbarkeit für das Jahr 2017 vertiefen.

Foto: REUTERS
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.