Joints, Klo-Werbung und 500.000-Dollar-Hotelzimmer Alles, was Sie über Trumps Amtseinführung wissen müssen

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Die Amtseinführung des nächsten US-Präsidenten Donald Trump am Freitag wird ein Event der Superlative - in jeder Hinsicht. Ein skurriles Detail: Aktivisten wollen im Publikum 4200 kostenlose Marihuana-Joints verteilen. Diese sollen alle gleichzeitig exakt 4 Minuten und 20 Sekunden nach dem Beginn der Rede Trumps angezündet und konsumiert werden - was in Washington in der Öffentlichkeit verboten ist. Motto der Aktion: Legalize it!

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Den engeren Bereich der Amtseinführung vor dem Kapitol in Washington werden Besucher, die ein Ticket ergattert haben, über sechs Eingänge betreten können. Dabei müssen sie allerdings eine Liste von nicht weniger als 40 Gegenständen beachten, die nicht mitgebracht werden dürfen, berichtet der US-Sender CNN. Darunter: Trillerpfeifen, Luftballons sowie Wasserpistolen.

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Eine kleine Kontroverse gab es bereits im Vorfeld der Amtseinführung: Die US-Firma Don's Johns, spezialisiert auf mobile Toiletten, hat im Umfeld des Inaugurationsgeländes bereits rund 2000 Ein-Mann-Klo-Häuschen aufgestellt, hierzulande bekannt als Dixi-Klos. Zu ihrer Verwunderung mussten die Don's Johns-Leute aber feststellen, dass bei zahlreichen der Häuschen über Nacht der Schriftzug "Don's Johns" überklebt worden war.
Des Rätsels Lösung: Laut Veranstalter wurden die Logos überdeckt, weil sonst gegen ein Werbeverbot verstoßen worden wäre. US-Medien machen allerdings darauf aufmerksam, dass der künftige Präsident mit vollem Namen DONald JOHN Trump heißt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...

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Insgesamt wird die Vereidigung des nächsten US-Präsidenten Donald Trump wohl die teuerste Veranstaltung dieser Art, die Washington bislang gesehen hat. Schätzungen über die Gesamtkosten reichen bis zu 200 Millionen Dollar. Davon entfällt der größte Teil auf Sicherheits-, Transport- sowie Notfallvorkehrungen, was zusammen schon beim vergangenen Mal etwa 124 Millionen Dollar kostete.
Allein 90 Millionen Dollar hat die Mannschaft Trumps bereits bei Spendern für das Megaevent eingesammelt, berichten US-Medien.

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Dem Anlass entsprechend bewegen sich die Ticketpreise für Trumps Amtseinführung in exklusiven Sphären. Die teuerste Eintrittskarte ist US-Medien zufolge für eine Million Dollar zu haben. Wer eine solche Summe hinblättert, bekommt allerdings auch die Gelegenheit, ein wenig mit dem neuen Präsidenten, seiner Gattin sowie dem Vizepräsidenten-Ehepaar zu plaudern.

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Der Andrang ist trotz allem gewaltig: Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu einer Million Zuschauer der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten in Washington live beiwohnen werden. Unklar ist allerdings, ...

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... wie viele der Besucher in die Hauptstadt kommen, um zu feiern, und wie viele, um gegen Trump zu demonstrieren. Allein beim angekündigten "Women's March on Washington" am Samstag wird mit bis zu 200.000 teilnehmenden Trump-Gegnern gerechnet.

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Hochkonjunktur hat am kommenden Wochenende Washingtons Hotelbranche. Die Zimmer in der US-Hauptstadt sind seit Wochen weitgehend ausgebucht, mit Preisen von selten weniger als 1000 Dollar je Nacht. Im Trump International Hotel (nicht im Bild) mit 263 Zimmern etwa war bereits im Dezember kein Bett mehr zu bekommen. Viele Hotels bieten Pakete für vier oder fünf Nächte zu Preisen von bis zu 40.000 Dollar an, berichten US-Medien. Das exklusivste Angebot ...

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... macht nach Angaben der "Washington Post" das Fairmont Hotel. Dort kann der gut betuchte Gast ein Paket buchen, dass beispielsweise eine Rundreise im Privatjet, einen Schrank voller Kleidung vom Edellabel Saks Fifth Avenue und eigens gekochte Mahlzeiten für den Hund enthält. Gesamtpreis: 500.000 Dollar.

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Ein Gewinner des Inaugurations-Wochenendes, das steht bereits fest, ist allerdings auch die Zimmervermittlungs-App AirBnB. Das Unternehmen gab vor wenigen Tagen bekannt, dass bis zu 15.000 Besucher der Trump-Veranstaltung ihre Unterkunft bei AirBnB gebucht hätten. Zum Vergleich: Vor vier Jahren lag die Zahl noch bei 1300, und vier Jahr davor waren es nur 200. Die AirBnB-Unterkünfte in Washington sind Berichten zufolge am Inaugurationswochenende im Schnitt rund 30 Prozent teurer als sonst und kosten etwa 130 Dollar je Nacht. Es wurden allerdings auch schon AirBnB-Offerten für mehr als 1000 Dollar pro Nacht gesichtet.

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Auch die Souvenir-Händler in Washington können sich in diesen Tagen die Hände reiben: Buttons, Tassen, Kugelschreiber, Kalender und vieles mehr sorgen für Riesenumsätze. Den offiziellen Donald-Trump-Vereidigungsteller verkauft das Organisationskomitee Berichten zufolge für 50 Dollar. Bestseller ist einem örtlichen Ladenbesitzer zufolge jedoch jene Kopfbedeckung, die Trump berühmt gemacht hat: Die rote Kappe mit der Aufschrift "Make America great again".

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Viele US-Medien haben sich in den vergangenen Monaten an Donald Trump abgearbeitet. Zu seiner Amtseinführung sind sich nun alle einig: Von ABC über FOX, CBS und NBC bis CNN planen die Sender stundenlange Live-Übertragungen, in denen sie ihre Top-Journalisten aufbieten werden, um das Geschehen zu begleiten und zu kommentieren.
In Deutschland berichtet am Freitag ab 17.15 Uhr beispielsweise Das Erste live aus Washington über Trumps Vereidigung, die um 18 Uhr deutscher Zeit geplant ist.

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Gefeiert wird natürlich auch: In ganz Washington wird es am Freitagabend Galas, Partys und Bälle geben. Allein auf drei von seinen Leuten veranstalteten Bällen hat sich der dann vereidete US-Präsident Donald Trump angekündigt. Zum Vergleich: Barack Obama (beim Tanz mit Gattin Michelle) hielt bei seiner ersten Amtseinführung zehn Bälle ab.

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Peinlich für Donald Trump: Reihenweise bekam er Absagen von Stars wie Elton John oder dem DJ Moby, die alle nicht bei seiner Vereidigung auftreten wollen. Nun wird die 16-jährige Casting-Show-Teilnehmerin Jackie Evancho die Nationalhymne der Vereinigten Staaten singen. Das ist sicher ein Highlight für die Sängerin - für Trump gleicht es einem Offenbarungseid.

Foto: Paul Morigi/ Getty Images for Capital Concert
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