Glaskugeln "Spheres" in Seattle eröffnet Amazons neue grüne Welt

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"Alexa, eröffne 'The Spheres'." Amazon-Chef Jeff Bezos konnte am Montag nicht nur die neue Variante seiner Sprachassistentin demonstrieren, sondern auch die futuristischen Glasbauten an der Konzernzentrale in Seattle - gleich neben seinem Büroturm "Day One".

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Die drei "Spheres" beherbergen rund 40.000 Pflanzen und erinnern an den Regenwald Amazonas, von dem der Handelskonzern seinen Namen hat (ebenso wie mehrere andere Klimazonen).

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"Die Pflanzen sind glücklich", erklärte Bezos. Die Mitarbeiter sollen es an diesem "alternativen Arbeitsort" auch sein - entgegen dem Ruf Amazons als anstrengender Arbeitgeber.

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Mehr Erholungs- als Konferenzorte sind Plätze wie dieses "Vogelnest". Für den Zugang zu den "Spheres" müssen sich die Beschäftigten jedoch anmelden - und allzu lange dürfen sie sich auch nicht in der Wohlfühloase aufhalten. Das Bestellsystem war zur Eröffnung bereits bis April ausgebucht.

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Platz ist für 800 Amazon-Beschäftigte gleichzeitig - aber für keinen von ihnen permanent. Immerhin hat das Projekt "The Spheres" selbst für 600 zusätzliche Jobs gesorgt. In der Konzernzentrale in Seattle arbeiten rund 50.000 Menschen.

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Für ebenso viele an einem zweiten Standort lässt Amazon gerade mehrere US-Städte wie Atlanta mit dieser Brachfläche gegeneinander antreten. Ob dort auch ein derartiger Prestigebau zu erwarten ist, lässt Bezos offen.

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Insgesamt beschäftigt Amazon mehr als eine halbe Million Menschen - viele davon in weniger freundlich gestalteten Logistikzentren wie diesem in Dortmund.

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Für Bezos verkörpert der Bau eine "größere Idee". Amazon will sich als Hort der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit präsentieren. Der reichste Mann der Welt investiert nebenbei auch in Raumfahrtprojekte.

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Damit schon an "Day One" schon alles so grün und üppig aussieht wie laut den ursprünglichen Plänen erst nach fünf Jahren, wurden auch viele ältere Pflanzen herangeschafft. Dieser 15 Meter hohe Australische Feigenbaum namens "Rubi" wuchs seit 1969 in einer kalifornischen Baumschule.

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Auf die - regenreiche - unmittelbare Umwelt in Seattle hat die Präsenz von Amazon große Auswirkungen. Gouverneur und Bürgermeisterin feierten den Konzern zur Eröffnung der "Spheres", aber die Kritik an steigenden Immobilienpreisen und Lebenshaltungskosten ebenso wie Verbrauch staatlicher Mittel wird laut.

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Schon eine Woche vor den "Spheres" eröffnete Amazon auf dem Gelände der Konzernzentrale eine weitere Attraktion: einen Supermarkt ohne Kassenschlangen - der dafür aber zeitweise Warteschlangen vor dem Eingang erzeugte.

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Die Kunden registrieren sich per Smartphone-App beim Betreten des Amazon-Go-Ladens und können ihre Einkäufe dann einfach mitnehmen. Nur den Online-Handel umzuwälzen, ist dem Konzern längst nicht mehr genug. Amazon eröffnet physische Buchläden und hat 2017 die Biokette Whole Foods mit hunderten Filialen gekauft.

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Am Dienstag brachte Jeff Bezos gleich den nächsten PR-Coup: Gemeinsam mit der Holding Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett und der von Jamie Dimon geführten Großbank JPMorgan Chase gründet Amazon eine Non-profit-Firma, um die Gesundheitsversorgung für ihre Mitarbeiter und Amerikas Volkswirtschaft bezahlbar zu halten. Die den oppositionellen Demokraten nahestehenden Milliardäre setzen so einen Kontrapunkt zum Kurs der regierenden Republikaner, die staatlich geförderte Krankenversicherung auszuhöhlen.

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