Alternative Antriebe Mit diesen Bussen wollen die Konzerne punkten

Traditionelle Bushersteller setzen bei alternativen Antrieben vor allem auf Hybrid, Erdgas und die Brennstoffzelle. Die meisten dieser Technologien befinden sich jedoch immer noch in der Erprobungsphase und geraten durch Batteriebusse aus China in Schwierigkeiten.
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Bus mit Brennstoffzelle: Mercedes testet die Brennstoffzellentechnologie bereits im öffentlichen Straßenverkehr. Seit Ende 2011 fahren auf den Linien der PostAuto Schweiz in und um Brugg (Kanton Aargau) fünf Brennstoffzellenpostautos des Typs Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid. Mit Wasserstoff als Treibstoff will PostAuto bis zum Jahr 2016 rund 2000 Tonnen CO2 gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren einsparen.

Foto: Daimler
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Die Brennstoffzellentechnik wird auch im Stadtbus Citaro FuelCell-Hybrid von Mercedes-Benz eingesetzt. Das Hybridsystem mit Brennstoffzelle, Elektromotor und Lithium-Ionen-Batterien sorgt dafür, dass während der Fahrt keine Schadstoffe emittiert werden und der Bus annähernd geräuschlos fährt. Auf dem Dach sind sieben Behälter mit insgesamt 35 kg Wasserstoff untergebracht. Die wassergekühlten Lithium-Ionen-Akkus haben eine Kapazität von 27 kWh, genug für den Antrieb der Elektromotoren mit konstant 120 kW (163 PS). Der Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid wird unter anderem in Hamburg eingesetzt. Ähnliche Hybridbusse ...

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... der Marke Mercedes BlueTec-Hybrid sind unter anderem in Mannheim (Bild) sowie in Dresden unterwegs.

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Hybridmotor für einen Bus: Um die beiden Antriebe, zum Beispiel Elektromotor und Verbrennungsmotor zu verknüpfen, ist ein intelligentes Steuersystem notwendig.

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Auch die VW-Tochter MAN testet die Hybridtechnologie für Linienbusse. Der MAN-Hybridbus "Lion's City Hybrid" verbraucht nach Herstellerangaben bis zu 30 Prozent weniger Kraftstoff.

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Der polnische Bushersteller Solaris hat den Hybridbus "Solaris Urbino 18 Hybrid" im Progamm. Die Hybrid-Technologie wird auch in Niederflurbussen eingesetzt. Solaris setzt außerdem ...

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... auf Oberleitungsbusse, die den Strom für ihren Elektromotor aus der Oberleitung beziehen und in vielen Städten Europas ihr Comeback erleben.

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Auch ein Batteriebus kommt aus dem Hause Solaris (Urbino electric), dessen Reichweite jedoch nur 100 Kilometer beträgt. Weitere Modelle mit größerem Radius sind allerdings in Vorbereitung.

Foto: Solaris
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Volvo: Auch der schwedische Bushersteller Volvo bietet für die Baureihe 7900 einen Parallel-Hybridantrieb an. Angetrieben werden die Fahrzeuge mit einem Dieselmotor sowie einem Gasmotor. In Italien dagegen ...

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... sind seit mehr als zehn Jahren Elektrobusse unterwegs (im Bild, Elektrobus in Turin), die induktiv über die so genannte IPT-Technologie aufgeladen werden: Statt die Busse über Nacht per Stecker zu laden ...

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werden sie während ihres Betriebes mehrfach in jeweils nur minutenlangen Stopps automatisch nachgeladen.

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