Galerie des Grauens Diese Firmen überrollt der Brexit heute an der Börse

Der Brexit schlägt an Europas Börsen heftig ins Kontor. Wir dokumentieren die größten Verlierer (Stoxx 50, Stand Freitag, 12 Uhr).
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Daimler

Der Autokonzern leidet unter schwächeren Exportaussichten in das Vereinigte Königreich. Weil das Pfund an Wert verliert, müssen Briten mehr für Mercedes-Autos bezahlen.

Kursverlust: 8,57 Prozent

Foto: AP
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Noch stärker litten zwischenzeitlich BMW-Papiere, die bis zu 12 Prozent verloren, aber später hinter Daimler zurückfielen. BMW ist stark in Großbritannien engagiert, betreibt Fabriken und hat einen Milliardenbetrag in den Ausbau der Produktion investiert.

Foto: Fabian Kirchbauer; BMW
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Allianz

Der Versicherungskonzern ist stark in London investiert. Der gesamte Finanzplatz leidet stark unter Befürchtungen, dass London durch den Brexit an Attraktivität einbüßt.

Kursverlust: 8,59 Prozent

Foto: REUTERS / DPA
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UBS

Der Franken gewinnt, die UBS verliert. Auch die Schweizern Bank ist stark vom Finanzplatz London abhängig.

Kursverlust: 8,64 Prozent

Foto: Walter Bieri/ dpa
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Schneider Electric

Das Unternehmen hat bereits angedeutet seinen Finanzarm aus London abzuziehen.

Kursverlust: 10,24 Prozent

Foto: AFP
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Telefonica

Die Telefongesellschaft leidet unter möglichen Erschwernissen in der europaweiten Kommunikation. Großbritannien-Chef Ronan Dunne hatte sich deutlich gegen den Brext ausgesprochen.

Kursverlust: 10,77 Prozent

Foto: Juan Carlos Hidalgo/ dpa
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Axa

Konzernchef Henri de Castries hatte schon vor einigen Tagen gewarnt, ein Brexit sei "extrem wahrscheinlich". Nun hält das Unternehmen den Ball flach: Es werde sein Geschäft aus Großbritannien nicht abziehen.

Kursverlust: 11,91 Prozent

Foto: DPA
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Prudential

Wie andere Firmen aus dem Finanzsektor muss der Versicherungskonzern fürchten, dass sein Geschäftsmodell in Europa durch die nun unsicheren Rahmenbedingungen in Gefahr ist.

Kursverlust: 12,73 Prozent

Foto: REUTERS
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BNP Paribas

Man werde sich den Gegebenheiten anpassen, fügte sich die französische Bank am Freitag dem Unvermeidlichen. Zusätzlichen Ärger gab es für Finanzkonzern in Deutschland: Die deutsche Tochter Consorsbank war wegen des intensiven Brexit-Handels vorübergehend nicht erreichbar.

Kursverlust: 16,74 Prozent

Foto: LOIC VENANCE/ AFP
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Ing Group

Europas schlimmster Alptraum sei wahr geworden, sagte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Bank ING-Diba. Den Mutterkonzern erwarten Monate oder gar Jahre der wirtschaftlichen Unsicherheit in Europa.

Kursverlust: 17,28 Prozent

Foto: Mauritz Antin/ dpa
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Santander

Der spanische Finanzkonzern gilt als vergleichsweise stark betroffen, weil er in Großbritannien überdurchschnittlich stark engagiert ist.

Kursverlust: 17,48 Prozent

Foto: Santander Consumer Bank
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Barclays

Das in London basierte Investment- und Firmenkundengeschäft der Bank leidet unter dem Verfall des Pfundes. Analysten halten gar eine Kapitalerhöhung für möglich, weil Einnahmen sinken. Chef Jes Staley gab sich einigermaßen ratlos: Er "habe jetzt auch noch nicht alle Antworten parat", ließ er die Mitarbeiter in einem internen Schreiben wissen.

Kursverlust: 19,93 Prozent

Foto: © Phil Noble / Reuters/ REUTERS
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Lloyds Bank

Als britische Bank ist auch Lloyds stark vom Brexit betroffen. Analysten setzten die Gewinnerwartungen für 2018 um 20 Prozent herunter.

Kursverlust: 24,21 Prozent

Foto: DPA
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