Deutsche Uhrenmarken Die schönsten Neuheiten des Jahres 2016

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Nomos Glashütte: Die unabhängige Vorzeige-Manufaktur: 2014 verblüffte Nomos die Branche mit dem eigenen Swing-System und integriert es seit 2015 im neuen, eigenen Manufakturkaliber DUW 3001 mit Automatikantrieb und 42-stündiger Gangreserve. Seither erfährt das Sortiment einen sanften Design-Relaunch und wird mit dem extraflachen Werk samt Saphirglasboden zum Vorzeigen bestückt. Knapp 1000 Euro Aufpreis bringt das pro Exemplar mit sich. Jüngst zählt auch das Trio 'Metro neomatik', 'Tangente neomatik' und 'Minimatik' (von links nach rechts) dazu, die erstmals in Nachtblau auftreten. Zu haben für 2960 Euro oder 2660 sowie 2850 Euro. Nomos startete...

Foto: Nomos Glashütte
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... 1991 als unabhängiger Winzling in Glashütte. Inzwischen beschäftigt die Marke 300 Mitarbeiter, baut ein weiteres Fertigungsgebäude und meint selbstbewusst, dass in Deutschland niemand mehr mechanische Uhren baut. Dahinter steckt ...

Foto: Nomos Glashütte
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... ein Erfolgsrezept: Puristisches Design mit hohem Wiedererkennungswert, mechanische Kaliber, Unabhängigkeit und Preissensibilität - das zieht auch jüngere Kunden weltweit an. Die junge Manufaktur engagiert auch namhafte Designer und Künstler wie Axel Kufus, Mark Braun, Werner Aisslinger ...

Foto: Nomos Glashütte
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... und greift Trendideen in Berlin auf, wo sie mit 30 Personen in Kreuzberg ein Designbüro und Thinktank betreiben.

Foto: Nomos Glashütte
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Senator Excellence: So heißt die jüngste Uhrenfamilie der Nobelmanufaktur Glashütte Original. Golduhren stehen in Zeiten niedriger Zinspolitik wieder hoch im Kurs. Um dieses Verlangen zu befriedigen, lancierten die Sachsen im Herbst die 'Senator Excellence Panoramadatum' (links) für 18.200 Euro und die 'Senator Excellence Panoramadatum Mondphase' (Mitte) für 19.200 Euro. Für kleinere Budgets stehen Edelstahlversionen zu je 9000 Euro niedriger zur Auswahl. Der Vorläufer ist die 'Senator Excellence' (15.500 Euro). Alle Modelle sind dank 40 Millimeter Diagonale angenehm tragbar, besitzen einen Saphirglasboden, ein Silber-Grainé-Zifferblatt und gebläute Zeiger, die ...

Foto: Glashütte Original
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... vom neuen, selbstentwickelten Automatik-Manufakturkaliber 36 versorgt werden. Mit Silizium-Spirale und veredelt mit Glashütter Streifen sowie einer Schwungmasse aus Gold liefert es imposante 100 Stunden Laufleistung. Seine Premiere erlebte das Kaliber dieses Frühjahr in ...

Foto: Glashütte Original
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... der 'Senator Excellence', die als Edelstahlvariante im Stil einer Beobachtungs-Uhr für 8500 Euro auch jüngeres Publikum begeistern dürfte.

Foto: Glashütte Original
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Führungswechsel: Thomas Meier lenkt seit Oktober die Geschicke bei Glashütte Original. Aktuelle betriebswirtschaftliche Zahlen gibt er nicht preis, spricht jedoch von einem „Wachstum in den meisten Märkten" – also nicht allen. Die Manufaktur, die zur Schweizer Swatch Group zählt, fertigt jährlich geschätzte 10.000 Zeitmesser, beschäftigt weltweit 750 Mitarbeiter, davon 600 im Glashütter Stammhaus und 50 in der eigenen Zifferblattmanufaktur in Pforzheim.

Foto: Glashütte Original
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A. Lange & Söhne: Der Klassiker im neuen Kleid: mit dem Namen 'Lange 1 Zeitzone Honiggold' will die Manufaktur A. Lange & Söhne Uhrenenthusiasten Appetit machen. Die Herbstneuheit wird in einem 41,9 Millimeter großen Goldgehäuse serviert, das eine exklusiv entwickelte, besonders harte Legierung besitzt. Energie für drei Tage liefert das manufaktureigene Handaufzugskaliber LO31.1, das ein Großdatum, eine Gangreserveanzeige und eine zweite Zeitzone mit Tag-/Nacht-Anzeige antreibt. Auf 100 Exemplare ist die Sonderedition begrenzt, die man am Ortsnamen 'Dresden' für die mitteleuropäische Zeitzone auf dem drehbaren Städtering erkennt. Zu haben nur in den manufaktureigenen Boutiquen für 56.500 Euro. Hingegen die ...

Foto: A. Lange & Söhne
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... neue 'Richard Lange Pour Le Mérite' wird bei allen Konzessionäre angeboten. Von vorne könnte man glatt das schlichte Weißgold-Modell unterschätzen. Dreht man...

Foto: A. Lange & Söhne
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... das 40,5 Millimeter große Gehäuse aber um, zeigt das aufwendig dekorierte Handaufzugskaliber L044.1 die Manufakturkompetenz: hier verläuft der Antrieb über ein Kette-Schnecke-Mechanismus – eine uhrmacherische Rarität aus 636 filigranen Einzelteilen. Und die fressen Energie, weshalb die Gangreserve nur 36 Stunden beträgt. Nur 218 Exemplare werden hergestellt für je 81.300 Euro.

Foto: A. Lange & Söhne
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Blühende Landschaften: 1990 mithilfe des heutigen Richemont-Konzerns wieder auferstanden, weihte A. Lange & Söhne letztes Jahr sein neues Manufakturgebäude in Glashütte ein. Mittlerweile sind 670 Mitarbeiter weltweit angestellt und etwa 6000 Uhren werden, mit einer der höchsten Fertigungstiefen Deutschlands, jährlich produziert. Der Einstiegspreis liegt bei 16.000 Euro, da die Edelmanufaktur nur Gold- oder Platinmodelle herstellt.

Foto: A. Lange & Söhne
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Mühle-Glashütte: Seit 2007 führt Thilo Mühle das Familienunternehmen Mühle-Glashütte bereits in der fünften Generation. Inzwischen produzieren fast 60 Mitarbeiter bei Mühle-Glashütte bezahlbare Armbanduhren und Schiffschronometer – trotz Uhrenkrise liegt 2016 der Kurs, dank durchdachter Modell- und einfühlsamer Preispolitik, weiterhin auf Wachstum.

Foto: Mühle-Glashütte
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Robert Mühle Zeigerdatum: Sein drittes eigenes Manufakturkaliber lancierte Mühle-Glashütte diesen April. In der Uhr stecken drei praktische Funktionen: das Zeigerdatum samt Schnellkorrektur, eine neu konstruierte Auf-/Ab-Anzeige für die 56-stündige Gangreserve und eine separate Sekunde mit Stoppfunktion für das präzise Einstellen der Uhrzeit. Das Handaufzugkaliber RMK 03 besteht aus 180 Komponenten mit patentierter, stoßsicherer Spechthalsregulierung und Dreifünftelplatine mit separatem Kloben. Alles durch den Saphirglasboden erlebbar, den ein 44 Millimeter Edelstahlgehäuse umgibt. Viel Handarbeit und eigene Konstruktion für 7500 Euro.

Foto: Mühle-Glashütte
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Farbenfroh: Dieses Frühjahr stellte Mühle-Glashütte mit der 'ProMare' seine neue Wassersportuhren-Linie vor. Das Mutige dabei: orangefarbene Details, an die sich sonst kaum eine Marke traut. In der Chronographen-Version kommt ein Automatikwerk (Eta-Basis) mit patentierter Spechthalsregulierung und 48-stündiger Laufzeit zum Einsatz. Umgeben von 44 Millimeter Edelstahl und trotz Glasboden ist die Uhr 30 bar wasserdicht. 3600 Euro.

Foto: Mühle-Glashütte
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Für Piloten, Geschäftsreisende und Vielflieger: Seit diesem Herbst erweitert Mühle-Glashütte sein Sportuhen-Sortiment mit einem Modell mit zweiter Zeitzone – die 'Terrasport IV GMT' im Look klassischer Fliegeruhren. Verpackt in 42 Millimeter Edelstahl mit Automatikwerk auf Sellita-Basis, 42 Stunden Gangreserve, Sekundenstopp, Datumschnellkorrektur und Sichtboden. Ab 2100 Euro.

Foto: Mühle-Glashütte
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Bruno Söhnle: Stephanie Söhnle leitet das Familienunternehmen, indem sie schwäbische Preis-Mentalität mit sächsischem Uhren-Know-how geschickt verbindet: die Unternehmerfamilie aus der Nähe von Stuttgart baut seit 2009 kontinuierlich ihre Fertigung für mechanische Uhren in Glashütte aus und positioniert sie im Einsteigersegment zwischen 800 und 2000 Euro. Jüngstes Beispiel ...

Foto: Bruno Söhnle
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... ist die Kollektion 'Stuttgart Automatik Big'. Mit Automatikwerk auf Sellita-Basis ist die Dress Watch mit drei Zeigern und ...

Foto: Bruno Söhnle
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... Datumsanzeige ausgerüstet. Über zehn Varianten des 42 Millimeter Edelstahl-Puristen werden angeboten. Mit Edelstahlband für 950 Euro oder ...

Foto: Bruno Söhnle
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... mit Lederarmband für 850 Euro.

Foto: Bruno Söhnle
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Junghans: Die Uhr für Autoliebhaber: das Design der 'Meister Driver Chronoscope' von Junghans greift Elemente berühmter deutscher Oldtimer auf. So sind die zweifarbigen Zifferblätter und die Ziffern-Typografie inspiriert von Maybach- und Mercedes-Benz-Instrumenten aus den 1930er- und 1950er-Jahren.

Foto: Junghans
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Seit Sommer im Handel: Die nostalgische Tacho-Optik der 40,8 Millimeter großen 'Meister Driver Chronoscope' aus Edelstahl stattet Junghans mit einem Automatikwerk aus. Es basiert auf Eta-Technik und ist mit einem Chronographenmodul von Dubois Depraz erweitert. 1990 Euro.

Foto: Junghans
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Deutsche Design-Ikone: Max Bill, Architekt und Produktdesigner, entwarf 1961 die erste Armbanduhr für Junghans. Bis heute ist das Modell der Top-Seller der schwäbischen Marke. Die neue, Damenversion 'Max Bill Handaufzug' ist von 34 Millimeter Edelstahl umhüllt und dank des flachen Handaufzugwerks nur neun Millimeter hoch. Typisch ist das gewölbte Plexi-Hartglas und die mit Leuchtmasse befüllte Minuterie und Zeiger. 625 Euro.

Foto: Junghans
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Damasko: Bei dieser Taucheruhr aus U-Boot-Stahl wird, wie bei allen Damasko-Modellen, das Gehäuse und Metallarmband in der Manufaktur in Barbing aus korrosions- und säurebeständigem Spezialstahl gefertigt und das Uhrwerk veredelt. So auch bei der neuen 'D-Sub 1' mit automatischem Antrieb und 30 bar Wasserdichtigkeit, 2320 Euro.

Foto: Damasko
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Lehmann: Die im Frühjahr vorgestellte 'Intemporal Dual Time' ist die erste Uhr von Lehmann mit zweiter Zeitzone. Auf Reisen in die Ferne informiert eine 24-Stunden-Anzeige über die Zeit daheim. Die Reiseuhr mit einer Diagonale von 42 Millimetern aus Edelstahl besitzt eine patentierte Krone, die gänzlich im Gehäuse versenkbar ist. 10.500 kostet das Modell, das über ein Automatikwerk mit Gangreserve von 60 Stunden verfügt. Es wird ...

Foto: Lehmann
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... wie alle Kaliber des Hauses im Schwarzwald gefertigt. Markus Lehmann gründete 2009 in seiner Heimatstadt Schramberg die Manufaktur und bekennt sich mit moderner Interpretation zu seinen Wurzeln. Für die vollendete Präzision lässt Lehmann alle Uhren in der Glashütter Sternwarte als deutsches Chronometer zertifizieren. Darunter ...

Foto: Lehmann
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... auch das neue Damenmodell mit Automatikwerk 'Intemporal Diamonds', das mit seinem 38 Millimeter großen Edelstahlgehäuse sich angenehm auch an zierlichen Handgelenk tragen lässt. 13.300 Euro.

Foto: Lehmann
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Wempe Glashütte: Die deutsche Gentleman-Uhr. Zum zehnten Jubiläum seiner Armbandchronometer präsentiert Wempe eine Dress Watch mit eigenem Automatikkaliber aus Glashütte. Bei der 'Chronometerwerke Automatik' vereinen sich auf 41 Millimeter klassisches Design mit fortschrittlicher Technik: das Manufakturkaliber CW 4 wird Kratzprotz genannt, da es die hohe Gangreserve von 92 Stunden und die strengen Prüfkriterien als deutsches Chronometer meistert. Damit Uhrenliebhaber das fein dekorierte Kaliber besser durch den Saphirglasboden bestaunen können, ist es mit einem verkleinerten und dezentralen Rotor ausgestattet. In Edelstahl für 6950, in Gelbgold für 14.950 Euro.

Foto: Wempe Glashütte
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Für kühne Aquanauten: Zum runden Geburtstag stellt Wempe auch den auf 100 Exemplare limitierten 'Zeitmeister Sport Taucher Chronograph DLC' vor. Einzigartig ist hier die Kombination aus Chronograph, Taucheruhr nach DIN 8306 und zertifizierter deutscher Chronometer. Als Basis dient das Automatikwerk Eta-Valjoux, das in Glashütte montiert und optimiert wird. 45 Millimeter ist der Edelstahltank groß, mit schwarzem DLC beschichtet, für 3975 Euro.

Foto: Wempe Glashütte
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Zeitobjekt mit beruhigender Wirkung: Wempe fertigt als eine der wenigen Marken auch Großuhren, darunter die 'Präzisionspendeluhr 5/6 PPU'. Die Wanduhr entstand zusammen mit Erwin Sattler, ist zum Jubiläum auf zehn Exemplare limitiert und würdigt traditionelle Uhrmacherei mit einer klassischen Komplikation. Wie einst in Observatorien üblich, arbeitet die Pendeluhr mit einer Regulatorkonstruktion, die konstant 30 Tage lang mit der minimalen Gangabweichung von nur 3 bis 4 Sekunden pro Monat. 14.750 Euro.

Foto: Wempe Glashütte
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Moritz Grossmann: Erst 2008 wurde die Manufaktur Moritz Grossmann gegründet. In nur sechs Jahren entstand ein imposantes Fertigungsgebäude in Glashütte, eine komplette Uhrenproduktion mit 85 prozentiger Fertigungstiefe und über 40 Mitarbeitern wurden eingestellt.

Foto: Moritz Grossmann
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Funktional und formschön: Mit der neuen 'Atum Gangreserve' erweitert Moritz Grossmann seine Handaufzugs-Kollektion mit einer praktischen Funktion – die Anzeige für die 42-stündige Gangreserve wird über ein schlank konstruiertes Kronrad-Differenzialgetriebe gesteuert. Auf 41 Millimeter aus Weißgold für 32.780 Euro oder aus Roségold für 31.000 Euro.

Foto: Moritz Grossmann
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Schlicht und ergreifend: Moritz Grossmann stattet seine diskrete Dress Watch jetzt mit einem Edelstahlgehäuse aus und nennt sie 'Atum Pure'. Hinter den 41 Millimetern Durchmesser steckt das manufaktureigene Handaufzugskaliber 100.1 mit 42 Stunden Laufzeit. Eine handgravierte Zweidrittel-Platine und Unruhkloben, Goldchatons und dreifach gestufter Sonnenschliff beweisen hinter dem Saphirglasboden die perfektionierte Glashütter Uhrmacherei. 11.800 Euro. Auf dem Rotor...

Foto: Moritz Grossmann
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... befindet sich eine Sondergravur mit individuell wählbarer Seriennummer, eingebettet in 44 Millimeter Edelstahl. Mit Kautschukband zum Einsteigerpreis ab 1490 Euro.

Foto: Botta-Design
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Botta-Design: Die Firma im Taunus entwickelte von 30 Jahren erstmals die Einzeiger-Uhr Uno. Sie erinnert an die Ursprünge der Zeitmessung;auch die frühen Taschenuhren kamen mit nur einem Zeiger aus. Zum runden Geburtstag erscheint jetzt die 'Uno-Jubiläumsuhr' als handgefertigte, limitierte Sonderedition mit 100 Automatik-Modellen.

Foto: Botta-Design
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Union Glashütte: Als Begleiter auf Oldtimer-Spritztouren lancierte Union Glashütte letzten Sommer die 'Belisar Pilot Gangreserve Limitierte Edition Sachsen Classic 2016'. Motorisiert mit einem veredelten Automatikwerk, 250 limitierte Modelle mit stahlblauem Sonnenschliff-Zifferblatt, Saphirglasboden und 45-Millimeter Edelstahlkarosse. 2550 Euro.

Foto: Union Glashütte
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Zeit-Regulierer: Auch Junkers setzt jetzt auf den Trend der schichten Regulator-Uhren und positioniert sich damit im Segment der Einsteiger-Modelle. Die 'F13 Regulateur' mit Schweizer Automatikkaliber von Sellita und einem Modul von Dubois-Dépraz erscheint mit einem 42-Millimeter Edelstahlgehäuse und Sichtboden für 1499 Euro.

Foto: Junkers
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Extrem stoßsicher, robust und wasserdicht: Das Military-Modell 'M2 Seven Seas' von Tutima besteht aus Reintitan und meistert mit seinem Eta-Automatikwerk, das in Glashütte optimiert wird, auch harte Einsätze zur See. Um die Wasserdichtigkeit von 50 bar zu garantieren, ist der Boden verschraubt. Mit Kevlar-Armband für 1670 Euro.

Foto: Tutima
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Kampferprobt: Anlässlich des 20-jährigen offiziellen Bestehens des Kommandos Spezialkräfte (KSK) entwickelte das Team zusammen mit der Marke Sinn das Modell 'K212 Kommando Spezialkräfte'. Nur 70 Stück werden produziert, die jedoch den KSK-Mitgliedern vorbehalten sind. Damit Möchtegern-Kommandeure nicht leer ausgehen, legt die Frankfurter Uhrenfirma die Sonderedition '212 KSK' auf: 300 Exemplare aus U-Boot Stahl, mit zweiter Zeitzone samt 24-Stunden-Skala und Drehring mit 64-Strich-Rastung, um die Uhr als Kompass einzusetzen. Zudem ist der 47 Millimeter wuchtige Egoverstärker mit Automatikwerk antimagnetisch, stoßsicher und 100 bar druckfest. Ab 2645 Euro. Dass Sinn auch anders kann...

Foto: Sinn
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... beweist die '6200 WG Meisterbund I' mit hauseigenem Handaufzugskaliber. Schlanke 40 Millimeter Weißgold umrahmen hier ein guillochiertes, anthrazit galvanisiertes Zifferblatt. Von der eleganten Drei-Zeiger-Uhr werden nur 55 Exemplare hergestellt zu je 14.500 Euro.

Foto: Sinn
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Stil zum Einstecken: Die Taschenuhr als als Begleiter bei besonderen Erlebnissen ist wieder gefragt. Hier ein Modell von Meistersinger. Die Uhr mit nur einem Zeiger...

Foto: Meistersinger
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... auszustatten hat Seltenheitswert. Beides verbindet Meistersinger kess in der neuen 'Mauerblümchen'. Das Edelstahlgehäuse ist extra flach und den Stundenzeiger aus gebläutem Stahl treibt ein Handaufzugskaliber von Unitas an. 1198 Euro.

Foto: Meistersinger
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Uhrmacherei aus Münster: Die junge deutsche Marke Meistersinger konzipierte zusammen mit einem Schweizer Werkeentwickler ein eigenes Kaliber samt verblüffender 120-stündiger Laufzeit. Es findet, mit Automatikaufzug und Datumsanzeige, in der neuen Kollektion 'Circularis Automatic' seinen Platz. Entschleunigungs-Effekt inklusive: kein hektischer Sekunden- oder Minutenzeiger geben den Takt vor, sondern nur ein Stundenzeiger, der dank des großzügigen Zifferblattdesigns auch das minutiöse Ablesen ermöglicht. Aus Edelstahl mit Glasboden, 43 Millimeter groß und in vier Farbvarianten erhältlich für 4498 Euro.

Foto: Meistersinger
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Wenn ein Sportler eine Uhrenmarke gründet: Christian Benzing, begeisterter Wassersportler und Freitaucher mit und ohne weiße Haie, fand keine geeigneten Taucheruhren für seine Bedürfnisse und gründete 1996 kurzer Hand die Uhrenmarke Chris Benz. Längst haben sich die reinrassigen Wassersportuhren aus der Nähe von Stuttgart international etabliert. Neuzugang ist der 'Kommando Diver' aus schwarz beschichtetem Marine-Edelstahl mit Quarzwerk, drehbarer Taucherlünette, Heliumventil und sogar 100 bar Wasserdichtigkeit. Für 375 Euro.

Foto: Chris Benz
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Rainer Brand: Zeitlose Klassiker aus dem Spessart. Der kreative Uhrmachermeister Rainer Brand genießt bei Uhren-Insidern Kultstatus. Der Grund: er fertigt in Mini-Serien formschöne Zeitschmeichler mit viel Substanz zu charmanten Preise. Sein neuer Purist, die ...

Foto: Rainer Brand
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... schlanke 'Panama Take Five' leistet sogar 120 Stunden nonstop Laufzeit. Als Basis verwendet Brand ein automatisches Technotime-Kaliber, der Rotor ist schwarz vergoldet. Sowohl ...

Foto: Rainer Brand
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... die weiße, als auch schwarze Version kommen in einem 40-Millimeter Edelstahlgehäuse mit Glasboden für 4.400 Euro.

Foto: Rainer Brand
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Maybach am Handgelenk: Wilhelm Rieber startete auf der Schwäbischen Alb mit einer Spezialwerkstatt für antike Uhren. Mittlerweile huldigt ihm eine Fangemeinde als die deutsche Uhrmacher-Koryphäe für Tourbillons. Weltruf erlang er mit seinem 'Maybach Tourbillon', von dem nur 12 Exemplare hergestellt werden. An einem tüftelt er etwa sechs Monate, was letztendlich 120.000 Euro kostet. Ähnlich verrückt ist das neue 'Transatlantik Tourbillon': Rieber finalisierte dieses Jahr die Preziose auf der Schiffsroute von New York nach Hamburg an Bord der MS-Europa. Ein ebenfalls sechsstelliges Vergnügen.

Foto: Wilhelm Rieber
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Porsche Design: Eine deutsch-österreisch-schweizer Kooperation: Porsche Design thront in Ludwigsburg, hat sein Designstudio in Zell am See und fertigt seit 2014 seine Uhren in Solothurn. Dieses Jahr vollzogen die Zeitmesser einen Relaunch, darunter der '1919 Chronotimer All Titanium'. Hier arbeitet auf 42 Millimeter Diagonale ein solides Automatikwerk von Sellita. Viel Kult und Style für rund 4550 Euro.

Foto: Porsche Design
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Biegert & Funk: Die schwäbische Marke Biegert & Funk legte einen Senkrechtstart hin und begeistert vor allem Design-Enthusiasten und US-Amerikaner: das Designstudio entwarf eine quadratisch praktische Quarzuhr, auf der die Zeit in ausgeschriebenen Worten erscheint. Die 'Qlocktwo' als Wanduhr wurde hierzulande erst kaum beachtet, brach aber sofort in den USA alle Verkaufsrekorde. Inzwischen ...

Foto: Biegert & Funk
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... existieren zahlreiche Varianten auch fürs Handgelenk. Darunter PVD vergoldet, schwarz beschichtet oder aus Edelstahl auf bequem tragbaren 35 Millimeter Kantenlänge. Der Exportschlager wird in Deutschland gefertigt, sieben Sprachenversionen stehen zur Auswahl. Ab 630 Euro.

Foto: Biegert & Funk
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Klein, fein und selten:Bei Dornblüth & Sohn entstehen Preziosen in homöopathischer Dosis. Etwa 150 Uhren fertigt jährlich die kleine Manufaktur nahe Magdeburg nach alter Väter Sitte. In der neuen '99.9' mit Gangreserveanzeige arbeitet nicht nur ein selbst produziertes Handaufzugskaliber, sondern auch das Zifferblatt entsteht nach einer 250 Jahre alten Technik. Auf 42 Millimeter Diagonale wird das edel dekorierte Uhrwerk in ein Gehäuse mit Sichtboden integriert. 6900 Euro für Edelstahl, 13.900 Euro für Roségold.

Foto: Dornblüth & Sohn
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Hentschel: Mit Maßanfertigungen fürs Handgelenk wurde Hentschel bekannt. Die Hamburger Mini-Manufaktur bietet auch bei ihrer bestehenden Kollektion Individualisierungen an. Darunter für das neue Modell 'H2', das mit einem hauseigenen Handaufzugskaliber bestückt ist. Aus Edelstahl, komfortable 38,5 Millimeter groß, mit Saphirglasboden, zwei wasserfeste Lederarmbänder nach Wahl und Fünf-Jahres-Garantie kostet der Minimalist 4980 Euro.

Foto: Hentschel
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Qualität made in Pforzheim: Das Team im Familienbetrieb Laco ist so groß wie eine Fußballmannschaft und fertigt Fliegeruhren, die bei Insidern Kultstatus genießen. Allen voran ist die 45 Millimeter markante 'Dortmund Erbstück' der Bestseller. Für seinen individuellen Vintage-Look wird das Edelstahlgehäuse und die Zeiger von Hand bearbeitet. Innen kommt ein modernes Eta-Kaliber mit Handaufzug zum Einsatz. 1798 Euro.

Foto: Laco
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Leinfelder: Bayerische Zeiten: seit 2010 konzipiert und produziert Leinfelder Mitten in München Zeitmesser mit eigenem Charakter. Mit dabei der Bi-Color Chronograph 'Meridian Classic' aus 42 Millimeter Edelstahl und Rotgold-Lünette. Exzellent bedienbar sind die langen Drücker. Das automatische Basiswerk stammt von Eta, wird in München veredelt und zeigt sich durch den Saphirglasboden. Um die 5000 Euro.

Foto: Leinfelder