15 Trends Das ist die Arbeitswelt der Zukunft

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Neue Karrierewege: Bei einer Befragung unter rund 1400 Mitgliedern der Karriereplattform Xing rechnete jeder Dritte damit, dass es seinen jetzigen Job in 15 Jahren nicht mehr in gleicher Form geben werde. 15 Prozent sind in Berufen tätig, die erst nach 2003 entstanden sind. Jeweils die Hälfte der Befragten sind in dem Beruf tätig, den sie einmal gelernt oder studiert haben; die andere Hälfte hat umgesattelt.

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Gig-Working: Diese Arbeitsform hat nach der Xing-Untersuchung das Potenzial, klassische Arbeitsmodelle langfristig abzulösen. Ersetzt werden sie etwa durch Jobbörsen, auf denen Arbeit minutenweise angenommen wird, und freischaffende Projektarbeit. Von den Befragten, die angestellt sind, wünscht sich aber nur knapp jeder Fünfte eine solche Arbeitsform. Positiv daran wahrgenommen wird aber von der großen Mehrheit der Befragten die flexible Lebensgestaltung und die Arbeit an interessanten Themen.

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Brain Recovery: Die Frage, ob durch die Digitalisierung die Arbeitsbelastung zugenommen habe, bejahten 83 Prozent der Befragten. Konsequenz der stärkeren Belastung: Es werden mehr Pausen nötig. Knapp die Hälfte der Befragten sagt jetzt schon, dass die Erholungszeiten nicht ausreichen. Und mehr als ein Drittel der Xing-Mitglieder erwarten, dass die Vier-Tage-Woche in 15 Jahren Standard werden wird.

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Trennung von Arbeits- und Freizeit: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass sie sich eine klarere Trennung der beiden Lebensbereiche wünscht. Allerdings könnte das sich in Zukunft ändern, wenn die um 2000 geborene Generation Z im Arbeitsleben ankommt. Trendforscher Peter Wippermann zufolge ist diese weitaus familienorientierter und daher an einem klaren Feierabend, freien Wochenenden und weniger Work-Life-Blending interessiert.

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Silver Worker: Immer mehr Menschen arbeiten schon heute im Rentenalter. 58 Prozent der befragten Xing-Mitglieder rechnen damit, dass sie auch nach Erreichen des regulären Rentenalters beruflich aktiv bleiben. Vor allem deshalb, weil die Arbeit Spaß macht (75 Prozent); 71 Prozent wollen ihr Einkommen aufstocken und 68 Prozent mental und körperlich fit bleiben.

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Robo-Recruiting: Lediglich 4 Prozent setzen laut einer Befragung von 172 auf Xing aktiven Personalern derzeit im Recruiting Künstliche Intelligenz (KI) ein. Aber: 87 Prozent der Befragten denken, dass sie in 15 Jahren wesentlich über die Auswahl von Kandidaten entscheidet, ein Fünftel glaubt gar, dass KI alle wesentlichen Schritte im Recruiting selbstständig durchführen wird und das auch besser könne als ein Mensch. Vor allem die Auswahl geeigneter Recruiting-Kanäle, die Vorauswahl der Bewerbungen und das Durchführen von Tests trauen viele Personaler der KI zu. Aber dass sie auch über die Endauswahl des Kandidaten entscheiden könne, glauben weniger als 3 Prozent.

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Cultural fit: Wenn ein Bewerber einfach nicht ins Team passt, obwohl er sich fachlich eignet, wird es schwierig. Der cultural fit wird in Zukunft immer wichtiger, glauben Trendforscher und Personaler. (Das Foto zeigt übrigens den koreanischen Sänger Psy, dem es gelang, den K-Pop in weiten Teilen der westlichen Welt populär zu machen.)

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Diversity: Schon jetzt glauben 78 Prozent bei einer Befragung von 172 Personalern auf der Karriereplattform Xing, dass Diversitymaßnahmen Unternehmen langfristig erfolgreicher machen. Nur 20 Prozent glauben nicht, dass sie überhaupt Auswirkungen haben.

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Coworking: Der Trend zu mehr Eigenständigkeit bei der Wahl des Arbeitsortes scheint tatsächlich Fahrt aufzunehmen. Die meisten Arbeitgeber wollen sich durch mehr Flexibilität attraktiver machen, etliche wollen auch einen Standortnachteil ausgleichen, weniger als ein Drittel Gesundheit fördern und Kosten sparen.

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Selfmanagement: 54 Prozent von 172 befragten HR-Leuten glauben, "dass die klassische Top-Down-Unternehmensführung in 15 Jahren durch eine agilere Struktur abgelöst werden wird".

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Digitale Bildung: Nur eines von fünf Xing-Mitgliedern glaubt, dass an Schulen Kinder und Jugendliche ausreichend auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet werden. Und mehr als die Hälfte fühlt sich selbst in ihren Unternehmen nicht ausreichend für Digitalisierungsprozesse geschult.

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Wohlbefinden am Arbeitsplatz: Bei einer Umfrage unter 172 Personalern gaben drei Viertel an, dass das Wohlbefinden der Mitarbeiter in 15 Jahren wohl stärker bei der Bewertung des Unternehmenserfolges gewichtet werde. Genauso viele sagten aus, derzeit sei das jedoch überhaupt nicht der Fall. Trotzdem gibt es zumindest in Teilbereichen schon jetzt Erfreuliches zu vermelden: Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die Gestaltung ihres konkreten derzeitigen Arbeitsplatzes (Licht, Design, Rückzugsräume) sich positiv auf ihr Wohlbefinden auswirke.

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Gleichberechtigung: Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer gaben an, dass auch künstliche Intelligenz nicht helfen werde, die Neutralität in Bewerbungsprozessen zu steigern. Mehr als ein Drittel glaubt, dass immer noch tendenziell Männer in ihrem jeweiligen Unternehmen bevorzugt werden.

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Bedingungsloses Grundeinkommen: Mehr als die Hälfte der befragten Xing-Mitglieder ist dafür. Aber nur 2 Prozent der Befragten würden, wenn sie es erhielten, aufhören zu arbeiten.

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Digitale Ethik: Das Karrierenetzwerk hat seine Mitglieder auch über den ethischen Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten fühlte sich unzureichend informiert (mehr als ein Drittel fand allerdings auch, dass es in den eigenen Verantwortungsbereich falle, sich besser zu informieren), und 92 Prozent sprachen sich für einen Kodex mit übergreifenden Regeln für den ethischen Umgang mit KI aus.

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