Krankenversicherungen 2022 Das sind die günstigsten Krankenkassen

Zum Jahresauftakt hat jede fünfte gesetzliche Krankenkasse ihren Beitragsatz erhöht. So viel zahlen Sie für Ihre Krankenversicherung.
Neues Jahr, neue Kosten: Die Krankenkassenbeiträge sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich

Neues Jahr, neue Kosten: Die Krankenkassenbeiträge sind von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich

Foto: A9999 Techniker Krankenkasse/ dpa

Von den gesetzlichen Krankenversicherungen hat etwa jede Fünfte zum Jahreswechsel ihren Beitragssatz angehoben. Betroffen sind nach der Beitragsliste des Spitzenverbands der gesetzlichen Kassen mehr als ein Viertel der 73 Millionen gesetzlich Versicherten.

Neben dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent können die Krankenkassen einen selbst gewählten Zusatzbeitrag verlangen. Laut des Vergleichsportals Check24 liegt dieser Beitrag 2022 bei 1,3 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte höher als im vorherigen Jahr.

Als teuer gelten Krankenkassen, deren Beitrag insgesamt bei 16 Prozent oder mehr liegt. Die teuerste Krankenkasse ist nach der Kassentabelle (siehe Grafik) die BKK24 mit einem Zusatzbeitrag von 2,5 Prozent. Der Gesamtbeitrag beläuft sich also auf 17,1 Prozent.

Bundesweit haben die Betriebskrankenkassen energie-BKK, Continentale BKK, BKK Gildemeister, Seidensticker sowie Bertelsmann BKK ihren Beitrag gesenkt.

Regional haben die AOK Nordwest, Nordost, Sachsen-Anhalt, Rheinland/Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Hessen, Rheinland Pfalz/Saarland und Baden-Württemberg sowie die BKK exklusiv und BKK ihre Beiträge erhöht. Geringere Beiträge im Vergleich zum Vorjahr zahlen Versicherungsnehmer der BKK Technoform, ZF & Partner, DürkoppAdler, Melitta HMR und Herkules.

Der Bundestag hatte erst im November eine zusätzliche Milliardenhilfe für die gesetzlichen Krankenversicherungen bewilligt. Das Parlament beschloss für 2022 einen Bundeszuschuss von insgesamt 28,5 Milliarden Euro – und damit noch einmal sieben Milliarden Euro mehr als eigentlich vorgesehen. Hintergrund waren vor allem Zusatzausgaben und Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie.

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