Wirtschaftsauskunft Schufa könnte an Finanzinvestoren verkauft werden

Ohne Schufa-Auskunft gibt es kaum einen Kredit oder einen Mietvertrag in Deutschland. Nun könnte die Schufa, zu deren Eigentümern Deutsche Bank und Commerzbank gehören, selbst an einen Finanzinvestoren verkauft werden.
Schufa: Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung bietet kreditrelevante Informationen

Schufa: Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung bietet kreditrelevante Informationen

Foto: DPA

Die Wirtschaftsauskunftei Schufa könnte laut Insidern den Besitzer wechseln. Die Schufa-Eigentümer, darunter auch die Deutsche Bank und die Commerzbank, hätten bereits mit den Beteiligungsgesellschaften EQT und Hellman & Friedman über eine Veräußerung gesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Die Schufa könnte demnach mit mehr als zwei Milliarden Euro bewertet werden, heißt es in dem Bloomberg Bericht weiter. Die Gespräche zwischen Eigentümern und Finanzinvestoren seien jedoch noch in einem frühen Stadium und eine Transaktion nicht gewiss.

Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) bietet Informationsdienstleistungen für Unternehmen und Verbraucher, zum Beispiel vor Vergabe eines Kredites oder bei Abschluss eines Mietvertrages. Insgesamt hat die Schufa derzeit rund 10.000 Firmenkunden. Privat- und Geschäftskunden wie Banken, Sparkassen und Händlern bietet das Unternehmen kreditrelevante Informationen rund um Bonität, Identität und Betrugsprävention.

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