Geldanlage Zehn magere Jahre

Der Dax ist im zweiten Quartal rasant noch oben geklettert, doch nicht rasant genug. Wer seit zehn Jahren regelmäßig in Aktienfonds-Sparpläne investiert, liegt im Schnitt weiterhin im Minus. Festverzinsliche waren die bessere Wahl.

Frankfurt am Main - Der Deutsche Aktienindex Dax ist im zweiten Quartal um 33 Prozent gestiegen und hat auch die Performance der Aktienfonds verbessert: Die Zehn-Jahres-Resultate von Aktienfonds-Sparplänen, die überwiegend in Deutschland investieren, sehen wieder freundlicher aus, teilte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) mit.

Allerdings reichte der Zuwachs im Dax nicht aus, um die Ergebnisse ins Plus zu drehen: Im Schnitt betrug die Wertentwicklung nach zehn Jahren den Angaben zufolge minus 1,8 Prozent. Bei 20 Jahren lagen die Fonds durchschnittlich mit 4,9 und bei 35 Jahren mit 7,8 Prozent im Plus.

Europäische Rentenfonds mit mehr als fünf Prozent Plus

Aktienfonds mit europäischem Schwerpunkt profitierten ebenfalls von der Börsenerholung. Sie verbuchten Jahresrenditen zwischen minus 1,4 Prozent nach zehn Jahren und plus 7,1 Prozent nach 35 Jahren. Bei international ausgerichteten Aktienfonds bewegten sich die Resultate zwischen minus 1,7 Prozent (zehn Jahre) und plus 6,8 Prozent (35 Jahre).

Rentenfonds mit Anlageschwerpunkt Euro erzielten den Angaben zufolge durchschnittliche jährliche Wertsteigerungen zwischen 5,1 Prozent nach zehn Jahren und 6,8 Prozent nach 30 Jahren. International investierende Rentenfonds erwirtschafteten Zuwächse zwischen 5,1 Prozent (zehn Jahre) und 7,6 Prozent (30 Jahre). Die Jahresrenditen Offener Immobilienfonds lagen im Schnitt zwischen 3,7 Prozent (zehn Jahre) und 5,6 Prozent (30 Jahre).

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