Bank of Scotland Milliardendeal bewegt die Branche

Mit der Churchill-Übernahme steigt die Bank zum drittgrößten Versicherer der Insel auf.

London - Die Royal Bank of Scotland rechnet bei ihrer Übernahme des britischen Sachversicherers Churchill Insurance mit Kosteneinsparungen von mehr als 86 Millionen Pfund pro Jahr. Firmenchef Fred Goodwin sagte, ein Zusammenschluss mit der bankeigenen Direct Line Insurance werde eher "hunderte als tausende" Arbeitsplätze kosten. Mit der Übernahme wird die Bank of Scotland-Gruppe zum drittgrößten Versicherer in Großbritannien.

Der Kauf der Winterthur-Tochter Churchill für 1,1 Milliarden Pfund soll sich der Bank zufolge bereits im ersten Jahr positiv auf den Ertrag vor Integrationskosten und Firmenwertabschreibung auswirken. Winterthur gehört zur Credit Suisse.

"Churchill machte letztes Jahr einen Vorsteuergewinn von 86 Millionen Pfund, und wir erwarten, dass die Synergien bei normalem Gang der Dinge noch darüber liegen werden", erklärte der Bankchef. Goodwin wollte die Integrationskosten nicht präzisieren. Er erwarte bei der Übernahme keine aufsichts- oder wettbewerbsrechtlichen Hindernisse.

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