Börsengang rund 740 Millionen Dollar schwer McAfee ist zurück an der Börse

Der IT-Sicherheitsfirma McAfee ist der Sprung auf das Parkett geklungen - wenn auch nicht am oberen Ende der Spanne.
McAfee ist zurück an der Börse

McAfee ist zurück an der Börse

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Die IT-Sicherheitsfirma McAfee hat bei ihrer Rückkehr an die Börse knapp 620 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Weitere 120 Millionen Dollar nahmen McAfee-Aktionäre durch den Verkauf von Anteilen ein. McAfee setzte den Ausgabepreis der Aktie in der Nacht zum Donnerstag auf 20 Dollar fest - und damit eher näher zum unteren Ende der anvisierten Spanne von 19 bis 22 Dollar.

McAfee mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist einer der Pioniere der IT-Sicherheits- und Antiviren-Branche, bekannt auch durch den umstrittenen Gründer John McAfee (75), mit dem die 1987 gegründete Firma aber abgesehen vom Namen längst nichts mehr zu tun hat. McAfee hatte sich bereits 1994 aus dem Unternehmen zurückgezogen und seine Anteile 1997 verkauft. McAfee war später in verschiedene Skandale an seinem Wahlheimatort Belize verwickelt. Anfang Oktober dieses Jahres wurde er in Spanien festgenommen und soll in die USA ausgeliefert werden. McAfee droht wegen Vorwürfen der Steuerhinterziehung und unlauterer Werbung für Kryptowährungen eine jahrelange Haftstrafe.

Doch das Unternehmen mit seinem Namen ist davon nicht weiter betroffen. Bis zur Übernahme durch den Chipriesen Intel im Jahr 2010 war McAfee schon mal an der Börse. Intel zahlte damals 7,7 Milliarden Dollar für McAfee, entließ die Firma aber 2017 wieder in die Unabhängigkeit.

Der Konzern verkaufte damals für 3,1 Milliarden Dollar 51 Prozent der Anteile an den Finanzinvestor TPG, Intel selbst behielt einen 49-Prozent-Anteil. Dem Börsenprospekt zufolge machte McAfee in den sechs Monaten bis Ende Juni einen Nettogewinn von 31 Millionen Dollar, der Umsatz betrug 1,4 Milliarden Dollar.

akn/dpa
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