Samstag, 30. Mai 2020

Brasilien Bovespa mit größtem Verlust seit 1972

Die brasilianische Wertpapierbörse Bovespa in São Paulo hat das Jahr 2008 wegen der Finanzkrise mit dem höchsten Verlust seit mehr als drei Jahrzehnten abgeschlossen.

São Paulo: An der Börse der größten Industriemetropole Lateinamerikas werden die Aktien von rund 450 Unternehmen gehandelt
São Paulo - Der Bovespa- Index gab im Vorjahresvergleich um 41,2 Prozent nach. Das ist nach Berechnungen der Zeitung "Folha de São Paulo" (Mittwochausgabe) der höchste Verlust seit 1972 und zudem der zweithöchste seit dem Index-Start im Jahr 1968.

Am letzten Handelstag des Jahres kletterte der Bovespa zwar am Dienstag um 1,3 Prozent auf 37.550 Punkte. Im Jahresverlauf verlor der Index allerdings 41,2 Prozent. Gegenüber dem Rekordhoch von 73.516 Punkten am 20. Mai 2008 ist es sogar ein Minus von fast 50 Prozent.

An der Börse von São Paulo, der größten Industriemetropole Lateinamerikas, werden die Aktien von rund 450 Unternehmen gehandelt. In Argentinien verlor der Merval-Index im abgelaufenen Jahr 49,8 Prozent auf 1080 Punkte.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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