Märkte Weiterhin wolkig

Das Öl wird teurer, der Euro ebenfalls - nur der Dax will sich nicht so rasch normalisieren und holpert in den Tag. Unter anderem deswegen, weil die US-Aktien ein uneinheitliches Bild abgeben.

Frankfurt am Main - Angesichts leicht negativer Vorgaben aus den USA sind die deutschen Aktienindizes am Montag etwas schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex Dax  lag gegen 11 Uhr mit 0,8 Prozent im Minus bei 6712,8 Punkten. Für den MDax  mittelgroßer Werte ging es um 0,78 Prozent auf 8578,6 Zähler nach unten. Der TecDax  sank seinerseits um 0,26 Prozent auf 765,6 Punkte.

Börsianer verwiesen auf die schwächere Schlusstendenz der US-Standardwerte vor dem Wochenende als Belastung. So hatte der Dow Jones  am Freitag im Vergleich zum Handelsschluss auf Xetra noch 62 Punkte verloren und etwas schwächer geschlossen. In Japan blieb der Handel am Morgen wegen eines Feiertags geschlossen. Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht auf der Agenda.

Damit scheint die Zeit für Stützungsarbeit gekommen zu sein, wie sie OVB vormacht. Der Vorstand des Unternehmens plant, seinen Führungskräften den bankfinanzierten Kauf von hauseigenen Aktien in einem voraussichtlichen Gesamtumfang von 150.000 Stück zu ermöglichen. Die Aktien des Hauses zogen kurz nach Handelseröffnung um 1,8 Prozent an.

Der Euro hat am Freitagabend im Vergleich zum Nachmittag etwas zugelegt und wieder die Marke von 1,45 US-Dollar übersprungen. Am Morgen im asiatischen Handel baute der Euro das Plus etwas aus.

Der US-Ölpreis hat sich am Montag nach dem kräftigen Schub zum Wochenausklang bei der Marke von 92 US-Dollar eingependelt. "Der Aufwärtstrend setzt sich fort", sagte Rohstoffstratege David Moore von der Commonwealth Bank. Vor allem die Sorge über Angebotsengpässe wegen der erneuten Unruhen in Nigeria stützten den Ölpreis, sagten Händler.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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