Kuka-Zahlen Die Gewinnmaschine

Maschinenbauer Kuka, vormals als IWKA bekannt, hat die Erwartungen an seine Quartalszahlen deutlich übertroffen. Substanziell besser als erwartet nennt es ein Börsianer.

Augsburg - Der Maschinenbau-Konzern Kuka  hat Umsatz und Gewinn auch im zweiten Quartal stark gesteigert und die Erwartungen der Analysten im Wesentlichen deutlich übertroffen.

Der ehemals als IWKA firmierende Konzern bestätigte auch die Gesamtjahresprognose und erhöhte die Ziel-EBIT-Marge für 2007. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei im zweiten Quartal auf 18,5 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDax  gelistete am Dienstag in Augsburg mit.

Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von 1,4 Millionen Euro zu Buche gestanden. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 12,17 Millionen Euro gerechnet. Der Auftragseingang sank von 312,1 auf 288 Millionen Euro und lag damit unter den Erwartungen (335,67). Ursache hierfür seien die hohen Auftragseingänge des Vorjahresquartals im Bereich Anlagen- und Systemtechnik. Vor allem der Roboterbereich, der den turnusmäßigen Schwankungen weniger unterworfen sei, habe den Auftragseingang verglichen mit dem Vorjahr deutlich gesteigert.

Positiv sei neben der Bestätigung der Jahresprognose insbesondere das erhöhte Ziel für die EBIT-Marge, hieß es in einer ersten Einschätzung am Dienstag. "Das war substanziell besser als erwartet", freute sich ein Börsianer.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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