Letzte Rate überwiesen Lars Windhorst hält bei Hertha-Investment Wort

Zuletzt hatte es Zweifel gegeben, ob Lars Windhorst seiner finanziellen Verpflichtung beim Bundesligisten Hertha BSC wie versprochen nachkommen könnte. Jetzt hat der Investor die letzten Millionen überwiesen.
Fußballverrückt: Lars Windhorst hat Millionen in Hertha BSC investiert

Fußballverrückt: Lars Windhorst hat Millionen in Hertha BSC investiert

Foto: David Swanson / REUTERS

Investor Lars Windhorst (44) hat nach eigenen Angaben am Freitag die letzte vereinbarte Tranche in Höhe von 30 Millionen Euro an Fußball-Bundesligist Hertha BSC überwiesen. Das gab der Unternehmer auf Twitter bekannt. "Seit 2019 habe ich damit 375 Millionen Euro in den Verein investiert", schrieb Windhorst: "Ich stehe zu meinem Wort - und auch zukünftig an der Seite der Herthaner."

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Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic (49) konnte den Eingang der Zahlung am frühen Freitagmittag noch nicht bestätigen. "Fakt ist, dass der Geldeingang erst am Montag bestätigt werden muss", sagte Bobic. Auch die Nachrichtenagentur DPA meldete die Überweisung des Geldes mit Verweis auf eine "zuverlässige Quelle".

Zuletzt hatte es Medienberichte über Zahlungsprobleme gegeben, die Windhorst sowie Hertha jedoch zurückwiesen. Windhorst und seine Tennor-Gruppe hatten 2019 zunächst 49,9 Prozent an der ausgegliederten Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben und im Vorjahr verkündet, die Anteile auf 66,6 Prozent aufstocken zu wollen. Dafür sollten insgesamt rund 375 Millionen Euro fließen. Auch das manager magazin berichtete über die schwierige Lage, in der sich Windhorst offenbar befand .

Der Unternehmer hält durch sein Investment 66,6 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Langfristig möchte der 44-Jährige die Hertha mit seinen Finanzmitteln in die Champions League führen und den Hauptstadtclub als internationale Marke etablieren. Der von ihm geprägte Begriff des Big City Clubs hatte auch vereinsintern zu kontroversen Diskussionen geführt.

cr/dpa, sid