Kryptowährungen Panama will Bitcoin als Zahlungsmittel zulassen

Panama steuert auf die Zulassung von digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin als normales Zahlungsmittel zu. Das Parlament verabschiedete ein Gesetz, nach dem Geschäfte nun auch mit Kryptowährungen abgewickelt werden können.
Panama ist das dritte Land weltweit, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zulässt

Panama ist das dritte Land weltweit, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zulässt

Foto: DADO RUVIC / REUTERS

Die Bürger im lateinamerikanischen Panama können künftig ihre Steuern auch mit Kryptowährungen bezahlen. Im Gegensatz zu El Salvador, das im September als weltweit erstes Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zugelassen hat, will sich Panama aber nicht auf eine bestimmte Kryptowährung festlegen.

"Wir sehen das Aufkommen vieler verschiedener Arten von Krypto-Vermögenswerten wie Kunstwerke. Deshalb wollten wir uns nicht nur auf Kryptowährungen beschränken", sagte Gabriel Silvaer, ein Initiator des Gesetzes. Neben Kryptowährungen zählen auch Token zu den digitalen Vermögenswerten.

Das Gesetz tritt in Kraft, wenn es von Präsident Laurentino Cortizo (69) unterzeichnet wird. In Panama ist ebenso wie in El Salvador der Dollar die gängige Währung. Am Mittwoch hatte bereits die Zentralafrikanische Republik Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel als zweites Land weltweit zugelassen. Das Land erhofft sich davon eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Einwohner. Bislang nutzt die Republik als Staatswährung den CFA-Franc, der auch Währung der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC) ist.

Kritiker der Umstellung auf Kryptowährungen fürchten eine Erleichterung von Geldwäsche.

hr/Reuters