Kryptowährung unter Druck Bitcoin gibt wieder deutlich nach

Seit Mitte März hat Bitcoin mehr als 20 Prozent zugelegt und Kurs auf die Marke von 50.000 US-Dollar genommen. Doch am Donnerstag prallte die Kryptowährung von einer wichtigen Unterstützungslinie ab - und steht seitdem wieder unter Druck.
Kryptowährung Bitcoin: Handelsspanne zwischen 35.000 und 45.000 US-Dollar

Kryptowährung Bitcoin: Handelsspanne zwischen 35.000 und 45.000 US-Dollar

Foto:

Jens Kalaene/ DPA

Rückschlag nach der deutlichen Erholung: Die weltweit größte Kryptowährung Bitcoin ist in der Nacht zum Freitag wieder unter die Marke von 45.000 US-Dollar zurückgefallen. Am Montag hatte Bitcoin noch bei rund 48.000 US-Dollar notiert. Seit ihrem Tief bei 37.000 US-Dollar Mitte März hatte die Kryptowährung zeitweise mehr als 20 Prozent zugelegt. Doch bei rund 48.000 US-Dollar verläuft die charttechnisch bedeutsame 200-Tage-Linie, die für viele technisch orientierte Investoren als wichtiges Trendsignal gilt. An dieser Linie ist der Bitcoin-Kurs abgeprallt und hat seitdem wieder mehr als 5 Prozent an Wert verloren. Damit bewegt sich die Kryptowährung wieder in ihrer Handelsspanne zwischen 35.000 und 45.000 US-Dollar, die sie im Jahr 2022 überwiegend innehat.

Trotz der deutlich gestiegenen Inflation in Europa und den USA war Bitcoin seit Jahresbeginn unter Druck geraten. Die Sanktionen des Westens gegen Russland sorgten dafür, dass Bitcoin ab März als mögliche Fluchtwährung für russische Oligarchen erneut in den Blick rückte.