Gut 800 Millionen Euro Kion schließt Kapitalerhöhung ab

Schuldentilgung für eine kräftigere Bilanz: Der Gabelstaplerhersteller Kion hat sich einige hundert Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgt, vor allem vom chinesischen Eigner Weichai. Ein Staatskredit soll abgelöst werden.
Kapital gehoben: Kion hat sich frisches Geld am Markt besorgt

Kapital gehoben: Kion hat sich frisches Geld am Markt besorgt

Foto: Kion /DPA

Der Gabelstaplerhersteller Kion  hat die Kapitalerhöhung abgeschlossen und damit brutto rund 813 Millionen Euro eingenommen. Das Geld solle die Bilanz stärken und die Strategie "Kion 2027" unterstützen, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt am Main mit. Zudem solle das frische Geld genutzt werden, um die Kreditlinie kündigen zu können, die Kion sich im Mai von der staatlichen Förderbank KfW und anderen Banken wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie gesichert hatte.

Bei der Kapitalerhöhung seien gut 13,1 Millionen Aktien ausgegeben worden, die etwa 11 Prozent des Aktienkapitals entsprechen. Die neuen Aktien wurden im Rahmen einer Bezugsrechtsemission im Verhältnis 9 zu 1 zum Bezugspreis von 62 Euro je Papier angeboten. 95,8 Prozent der Bezugsrechte seien ausgeübt worden, hieß es nun. Der chinesische Ankeraktionär Weichai Power Holding habe seine Bezugsrechte vollumfänglich ausgeübt.

cr/dpa-afx
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