Teuerung auf Rekordniveau Inflation im Euroraum steigt auf knapp 9 Prozent

Die Inflation im Euroraum hat wegen stark gestiegener Energiepreise 8,9 Prozent erreicht. Es ist die höchste Teuerung seit Bestehen der Euro-Zone.
Preiserhöhungen im Wochentakt: Die Inflation ist in der Eurozone auf 8,9 Prozent gestiegen

Preiserhöhungen im Wochentakt: Die Inflation ist in der Eurozone auf 8,9 Prozent gestiegen

Foto: FREDERIC J. BROWN / AFP

Die Inflation im Euroraum hat im Juli mit 8,9 Prozent einen neuen Höchstwert erreicht. Hauptgrund waren erneut die massiv gestiegenen Energiekosten sowie die Lebensmittelpreise, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg aufgrund einer Schnellschätzung mitteilte. Der bisherige Inflations-Rekord in der Eurozone war erst im Juni mit 8,6 Prozent im Jahresvergleich aufgestellt worden.

Für Deutschland geht Eurostat im laufenden Monat von einem Anstieg der Verbraucherpreise um 8,5 Prozent im Vergleich zum Juli 2021 aus. Das Statistische Bundesamt rechnet nach vorläufigen Zahlen vom Donnerstag dagegen mit einem leicht verlangsamten Anstieg der Verbraucherpreise um 7,5 Prozent, also einem Prozentpunkt weniger. Grund sind unterschiedliche Berechnungsgrundlagen.

la/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.