Waldorf Astoria in New York Wie ein chinesischer Investor das Luxus-Hotel zerlegen will

Von Arne Gottschalck
Waldorf Astoria in Manhattan, New York: In wenigen Jahren vor allem Luxus-Apartments statt Hotelzimmer? So sieht es aus

Waldorf Astoria in Manhattan, New York: In wenigen Jahren vor allem Luxus-Apartments statt Hotelzimmer? So sieht es aus

Foto: © Brendan McDermid / Reuters/ REUTERS

Nobelhotels wie das Waldorf Astoria in Manhattan atmen Geschichte - nicht nur wegen Glas, Chrom und Marmor. Sondern wegen der Gäste, die im Lauf der Jahrzehnte dort abgestiegen sind. Cole Porter, General MacArthur, Frank Sinatra, der Herzog und die Herzogin von Windsor - sie alle nächtigten dort und gaben Suiten ihren Namen. Doch das dürfte nun Geschichte sein, geht es nach den chinesischen Investoren, die das altehrwürdige Hotel 2014 für 2 Milliarden Dollar gekauft haben.

Statt Suiten sollen es edle Wohnungen sein, so der Plan von Anbang Insurance, vermeldet "CNN money". 

Dazu soll das Hotel für einige Zeit geschlossen und eine runde Milliarden Dollar investiert werden. Aktuell besitzt das Hotel 1400 Zimmer und um die 1500 Mitarbeiter. Betroffen sind angeblich drei Viertel der Zimmer, so "Reuters" .

2017 soll es losgehen, weiß "Bloomberg" 

Finalisiert sei noch nichts, sagte allerdings ein Sprecher der Versicherung. "Weder mit Blick auf den Umfang, die Natur und Art der Renovierungen, ebenso wenig den Zeitplan und die Dauer der Schließung." Reuters indes schreibt von bis zu drei Jahren Umbaupause. Und klingt ziemlich konkret. Und bei Anbang auf der Website?

Man wolle, so heißt es, weiter in nordamerikanische Immobilien investieren.

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