Mittwoch, 22. Januar 2020

Steigende Gewinne dank steigender Mieten Mieter protestieren - Vonovia modernisiert jetzt weniger

Vonovia-Wohnblock in Berlin im Stadtteil Moabit

2. Teil: Vonovia verdient gut an steigenden Mieten - Konzern erhöhe Prognose erneut

Dass Vonovia an steigenden Mieten vor allem in den Metropolen sehr gut verdient, zeigen die jüngsten Quartalszahlen. Deutschlands größter Immobilienkonzern sieht sich bei dem erst vor kurzem angehobenen Jahresziel für den operativen Gewinn auf Kurs und will 2019 noch mehr verdienen.

Dazu beitragen sollen weiter steigende Mieteinnahmen. Diese sollen künftig aber nicht mehr vor allem aus Umlagen im Zuge von Modernisierungen in Deutschland, sondern aus Neubau und zugekauften Wohnungen eben in Schweden kommen. Insgesamt will Vonovia die Investitionen noch einmal deutlich erhöhen.

Das operative Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngröße Funds from Operations 1 (FFO 1), soll 2019 auf 1,14 bis 1,19 Milliarden Euro steigen, teilte Vonovia am Donnerstag in Bochum mit. Für 2018 peilt Vonovia bei der Kennziffer 1,05 bis 1,07 Milliarden Euro an. Das wären rund 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei sind die jüngsten Zukäufe - die österreichische Buwog und die schwedische Victoria Park - enthalten. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende für 2018 soll um 12 Cent auf 1,44 Euro je Aktie klettern.

rei/dpa

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