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Luxusvilla in bester Lage: Dieses Anwesen in den Hamptons hat Blankfein verkauft

Anwesen vor den Toren New Yorks Goldman-Chef Blankfein hat endlich einen Käufer für seine Villa

Lloyd Blankfein, Chef der US-Bank Goldman Sachs , hat bereits seit Langem einen Käufer für seine Nobelimmobilie vor den Toren von New York gesucht - jetzt ist er offenbar fündig geworden. Die 600-Quadratmeter-Villa in den vornehmen Hamptons sei verkauft, berichtet das "Wall Street Journal" mit Verweis auf die beteiligte Maklerin.

Damit endet Blankfeins jahrelange Suche nach einem neuen Besitzer für das Anwesen, das sich an der Parsonage Lane im Örtchen Sagaponack auf insgesamt einem Hektar erstreckt und über einen Pool sowie einen eigenen Tennisplatz verfügt. Erstmals hatte der Banker, der in der Nähe inzwischen ein neues Heim gefunden hat, die Immobilie im Jahr 2007 angeboten, seinerzeit für knapp unter 14 Millionen Dollar.

Im Sommer vergangenen Jahres tauchte das Anwesen dann erneut am Markt auf, diesmal zum Preis von rund 17 Millionen Dollar. Seither ging Blankfein mit dem Preis nach und nach herunter, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Im Februar habe das Maklerunternehmen das Objekt für nur noch knapp 13 Millionen Dollar angeboten. Ob das auch der jetzt vereinbarte Preis ist, ist jedoch offen, denn die Gesellschaft mache dazu keine Angaben, so die Zeitung. Auch Blankfein selbst wollte den Verkauf demnach nicht kommentieren.

Den neuen Besitzer erwartet jedenfalls eine üppige Ausstattung: Die Villa verfügt über sieben Schlafzimmer, fünf Bäder plus drei Teilbäder, eine Bibliothek, eine hübsche Veranda sowie einen malerischen Strand, der zu Fuß nur wenige Minuten entfernt ist. Und nicht zu vergessen: In der näheren Umgebung befindet sich beinahe ein halbes Dutzend Golfclubs und ein kleiner Flughafen.

Mit den Preisnachlässen, die der Bankchef zuletzt für das Haus einräumen musste, das er laut "WSJ" vor 20 Jahren gemeinsam mit seiner Gattin Laura selbst gebaut hatte, steht er indes keineswegs alleine da. Quer über die Vereinigten Staaten befindet sich der Markt für Luxusimmobilien gegenwärtig in einer leichten Schwächephase, berichten Marktteilnehmer. Verkäufer seien allenthalben dazu gezwungen, ihre Preisvorstellungen herunterzuschrauben.

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Im Januar dieses Jahres etwa wurden bei mehr als 4 Prozent aller Immobilien jenseits der Fünf-Millionen-Dollar-Marke die Angebotspreise gekürzt, so das "WSJ". Ein Jahr zuvor sei das lediglich bei weniger als 3 Prozent in einem Monat der Fall gewesen. Dabei betrug die durchschnittliche Preiskürzung zuletzt etwas mehr als 7 Prozent, so die Zeitung.

Der High-End-Markt sei keineswegs eingebrochen, zitiert das Blatt einen Marktkenner. Er befinde sich nach den starken Anstiegen vergangener Jahre lediglich in einer Korrektur.

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