Dienstag, 18. Februar 2020

Geldanlage der Superreichen Alles auf die Parkstraße

Superreiche: Wo die Wohnungsfreunde wohnen
REUTERS

Reiche setzen immer mehr auf Immobilien, so eine aktuelle Studie. Doch wie sehr, unterscheidet sich weltweit erheblich.

Hamburg - Wer mehr als 30 Millionen Dollar besitzt, ist nicht nur reich. Sondern er interessiert sich immer mehr für Immobilien zur Geldanlage. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der Immobilienberatung Knight Frank. So zog das Interesse an Wohnimmobilien global um 47 Prozent an, das an Gewerbeimmobilien um 41 Prozent.

Überraschend ist der Befund nicht; immerhin ist seit geraumer Zeit, dass mit steigendem Wohlstand die Bereitschaft steigt, sich auch mit Anlagen jenseits der Festgeldkontos zu befassen. So fand die Steinbeis Hochschule bereits 2012 heraus, dass mit steigendem Wohlstand die Affinität zu Goldbarren steigt.

Was an der Knight-Frank-Erhebung indes überrascht, sind die weltweiten Unterschiede. Zwar rechnen man für alle Regionen mit steigendem Interesse beispielweise an Wohnimmobilien. Doch während 2014 das Interesse im Falle Afrikas für Wohnimmobilien nur um 28 Prozent steigen soll, sind es in der Region Australasien 67 Prozent.

got

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