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Emporis Skyscraper Award: Die zehn tollsten neuen Wolkenkratzer

Foto: Robert A.M. Stern Architects

Die zehn tollsten neuen Wolkenkratzer Dem Himmel so nah

Europa strebt nach oben. Der Architekturpreis Emporis Skyscraper Award prämiert jährlich die besten im Vorjahr fertiggestellten Mega-Hochhäuser - und fünf der Top Ten stehen hier.

Hamburg - Der 306 Meter hohe Luxuswolkenkratzer "The Shard" in London ist Westeuropas höchstes Gebäude. Jetzt hat ihn eine Expertenjury auch zum tollsten Mega-Hochhaus gewählt. Der von Renzo Piano entworfene Bau ist Sieger des diesjährigen Emporis Skyscraper Award, den der Gebäudeinformationenanbieter jährlich verleiht. Prämiert werden jeweils die besten im Vorjahr fertiggestellten, mehr als 100 Meter hohen Wolkenkratzer - in diesem Jahr standen mehr als 300 zur Auswahl.

"Die Konstruktion von The Shard wurde durch die besonders enge Baustelle erschwert und bedurfte daher einer innovativen Bauplanung. Umso beeindruckender ist das Ergebnis: ein Wolkenkratzer mit sofortigem Wiedererkennungswert, der schon jetzt als neues Wahrzeichen Londons gehandelt wird", begeisterte sich die Jury für den scherbenförmig anmutenden Bau.

Ausgerechnet die Urheimat der himmelstrebenden Türme ist diesmal nicht unter den Top Ten vertreten. Kein einziger der prämierten Bauten steht in Nordamerika. Dafür kommt Europa groß heraus: Auf Platz 2 findet sich der Wiener DC Tower 1 von Dominique Perrault Architecture. Der 250 Meter hohe Wolkenkratzer überzeugte unter anderem durch eine mutig zerklüftete Fassade und seine gute Ökobilanz - unter anderem hat der Turm Photovoltaik-Anlagen und E-Tankstellen. Den dritten Platz besetzt ein Entwurf des Vorjahressiegers MAD : Das Sheraton Huzhou Hot Spring Resort ist ein 102 Meter hohes Hotel am Tai-See, dessen Form an einen gigantischen Ring erinnert.

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