Ex-Frau von Jeff Bezos MacKenzie Scott spendet mehr als 400 Millionen Dollar an Obdachlosenhilfe

Sie stiftete bereits mehrere Milliarden, nun hat die Ex-Frau des Amazon-Gründers Jeff Bezos noch einmal nachgelegt: Mit dem Geld für eine Obdachlosenorganisation soll auch Flüchtlingen aus der Ukraine geholfen werden.
MacKenzie Scott: "Die Pandemie war wie eine Abrissbirne im Leben vieler Amerikaner, die es ohnehin schwer haben"

MacKenzie Scott: "Die Pandemie war wie eine Abrissbirne im Leben vieler Amerikaner, die es ohnehin schwer haben"

Foto: Javier Rojas / ZUMA Press / IMAGO

MacKenzie Scott (51), Ex-Frau von Amazon-Gründer Jeff Bezos, hat eine weitere Millionensumme für gemeinnützige Zwecke gespendet. Die US-Hilfsorganistion Habitat for Humanity erhält 436 Millionen Dollar und erklärte an diesem Dienstag, dass mit dem Geld Unterkünfte für Obdachlose in den USA und weltweit gebaut werden sollen, insbesondere auch für Flüchtlinge aus der Ukraine.

Die 51-jährige Scott, deren Vermögen vom »Forbes Magazine« auf 49,3 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, hat sich verpflichtet, mindestens die Hälfte ihres Reichtums für wohltätige Zwecke zu spenden. Sie hat bereits Spenden in Milliardenhöhe an mehrere hundert Organisationen öffentlich gemacht. Darunter sind Lebensmittel-Tafeln, Kreditinstitute für Benachteiligte sowie Anti-Diskriminierungsorganisationen.

Ihr Engagement begründete Scott auch mit der globalen Ausbreitung des Coronavirus. "Die Pandemie war wie eine Abrissbirne im Leben vieler Amerikaner, die es ohnehin schwer haben." Insbesondere Frauen, People of Colour und Arme seien betroffen. Gleichzeitig sei der Reichtum der Milliardäre deutlich gestiegen.

2019 hatte sich MacKenzie Scott, damals noch unter dem Namen MacKenzie Bezos, dem "Giving Pledge" angeschlossen. Das ist eine von den Multimilliardären Bill und Melinda Gates und Warren Buffett ins Leben gerufene Initiative, deren Unterzeichner versprechen, mehr als die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke auszugeben.

In einem damals von der Initiative veröffentlichten Schreiben  hieß es, die 49-Jährige habe "eine unverhältnismäßig große Geldsumme", die sie teilen könne. Bei ihrem Engagement werde sie allerdings wie bislang umsichtig vorgehen, »bis der Safe leer ist«.

hej/AFP
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