Family Office Vermögensverwalter Flossbach von Storch sondiert Verkauf

Die Kölner Vermögensverwalter Bert Flossbach und Kurt von Storch sondieren den Verkauf ihres Unternehmens, das zu den Top-Adressen in Deutschland zählt. Kunden und Mitarbeiter sollen von einer neuen Partnerschaft profitieren: Vorbild ist die Übernahme von Pimco durch die Allianz.
Family Office: Die Vermögensverwaltung Flossbach von Storch zählt zu den Topadressen in Deutschland

Family Office: Die Vermögensverwaltung Flossbach von Storch zählt zu den Topadressen in Deutschland

Foto: Corbis

Hamburg - "Wir wollen das Nachfolgethema aktiv gestalten und uns nicht von ihm in die Enge treiben lassen", sagte Bert Flossbach in einem Gespräch mit dem manager magazin, dessen neue Ausgabe ab Freitag (22. August) im Handel ist.

Erste Gespräche mit Interessenten gebe es bereits. "Bedingung ist in jedem Fall, dass wir weiter unternehmerisch incentiviert sind und dass unsere Kunden und Mitarbeiter von einer etwaigen Partnerschaft profitieren", sagte Flossbach.

Als gelungenes Beispiel nannte er den Kauf des US-Anleihespezialisten Pimco durch die Allianz. "Vielleicht keine lupenreine Blaupause, aber vom Modell her grundsätzlich sehr gut", sagte er.

Der Vermögensverwalter Flossbach von Storch wurde 1998 gegründet und verwaltet derzeit ein Vermögen von rund 16 Milliarden Euro. Die beiden Gründer halten noch jeweils 42 Prozent am Unternehmen, der Rest liegt hauptsächlich bei weiteren Führungskräften.

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