Blackrock Larry Fink verwaltet jetzt mehr als 9 Billionen Dollar

Der weltgrößte Vermögensverwalter hat im ersten Quartal hervorragend verdient. Zugleich steigerte Blackrock das verwaltete Vermögen auf mehr als 9000 Milliarden Dollar.
Wird mit Geld förmlich überschüttet: Blackrock-Chef Larry Fink

Wird mit Geld förmlich überschüttet: Blackrock-Chef Larry Fink

Foto: Ludovic Marin / AFP

Die gestiegene Nachfrage nach Investmentfonds lässt die Gewinne bei dem weltgrößten Vermögensverwalter sprudeln. Der Nettogewinn stieg im ersten Quartal um 16 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar oder 7,77 Dollar pro Aktie, nach 6,60 Dollar pro Aktie im Vorjahreszeitraum, teilte Blackrock am Donnerstag mit. Das war mehr als Analysten erwartet hatten.

Das verwaltete Vermögen stieg auf einen Rekordwert von 9 Billionen Dollar, verglichen mit 6,47 Billionen Dollar im Vorjahr. Blackrock sammelte im ersten Quartal 173 Milliarden Dollar von Anlegern ein. Ein Großteil der Zuflüsse entfiel auf festverzinsliche Wertpapiere, da die Erwartung einer Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank große Bewegungen an den Anleihemärkten auslöste und die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe trieb.

Die Einnahmen aus Anlageberatungs- und Verwaltungsgebühren, die den größten Teil der Einnahmen von Blackrock ausmachen, kletterten im ersten Quartal auf knapp 3,5 Milliarden Dollar gegenüber 2,9 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Blackrock-Chef Larry Fink (68) fiel einer breiteren Öffentlichkeit zuletzt durch seine wiederholten Appelle an die Unternehmen auf, ihr Geschäftsmodell an eine klimaneutrale Wirtschaft anzupassen. Umweltschutzorganisationen allerdings geht der Vorstoß nicht weit genug - sie vermuten "Greenwashing" bei Blackrock. Auch stieß Blackrocks wachsende Marktmacht und große Rolle an den Finanzmärkten zuletzt immer wieder auf Kritik.

rei/Reuters
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