Wall-Street-Ikone adelt Krypto-Jünger Medien: Goldman Sachs steigt in Bitcoin-Handel ein

Lloyd Blankfein, Chef von Goldman Sachs.

Lloyd Blankfein, Chef von Goldman Sachs.

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Die US-Bank Goldman Sachs will einem Medienbericht zufolge einen Handelsbereich für Kryptowährungen wie Bitcoin schaffen. Das Geschäft solle bis Ende Juni an den Start gehen,berichtet die Agentur Bloomberg  am Donnerstag. Derzeit werde ein Team in New York aufgebaut.

Goldman-Chef Lloyd Blankfein hatte sich vor kurzem offen für Bitcoins gezeigt. Seine Äußerungen hoben sich deutlich von der Position seines Kollegen Jamie Dimon ab, der den Rivalen JPMorgan Chase führt. Dieser hatte Bitcoin zuletzt als Betrug bezeichnet und prognostiziert, die Währung werde in einem Crash enden. Goldman Sachs wäre die erste große Wall-Street-Bank, die in den Handel mit Kryptowährungen einstiege.

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Seit Wochen schießt deren Kurs innerhalb großer Bandbreiten auf und ab. Seit Jahresbeginn hat sich die digitale Währung Bitcoin um das 19-fache verteuert. Das weckt Sorgen vor einer Blase. Auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor Spekulationen mit Bitcoins. Ein Risiko für das gesamte Finanzsystem gehe von der virtuellen Währung aber nicht aus.

Ein Goldman-Sprecher wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Er sagte lediglich: "Als Reaktion auf das Kundeninteresse an digitalen Währungen prüfen wir, wie wir dieses am besten bedienen können."

Reuters, soc