Samstag, 7. Dezember 2019

Krisenwährung Goldpreis bleibt über 1400 Dollar

Gold: Goldbugs, Nixon und der "Freak Peak"
ddp

Trotz einiger Gewinnmitnahmen nach dem Rekordhoch der vergangenen Woche hält sich die Krisenwährung Gold auf hohem Niveau. Die Marke von 1500 Dollar je Unze bleibt im Blick.

London - Der Preis für das Edelmetall legte am Mittwoch um 0,2 Prozent auf 1419 Dollar zu. "Derzeit gibt es so viele Unwägbarkeiten im Markt, dass die Anleger nicht mehr wissen, wo sie ihr Geld überhaupt noch anlegen sollen", sagte Macquarie-Analyst Hayden Atkins.

Die Analysten der Commerzbank machten vor allem Gewinnmitnahmen für den jüngsten Preisrückgang beim Gold verantwortlich. In der vergangenen Woche war das Edelmetall auf ein Rekordhoch von 1447,40 Dollar gestiegen: Die Atomkatastrophe in Japan, der Krieg in Libyen sowie die Verschuldungssituation in USA und Euroland gelten als Faktoren, die das Edelmetall als Krisenwährung stützen.

la/dpa/reuters

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