Milliardenfonds Deutschlands größte Geldspeicher

38.300.000.000 Euro Anlagevermögen bündeln die fünf größten Aktienfonds in Deutschland. Sie sind mehrere Jahrzehnte alt, liegen – konservativ gemanagt – langfristig deutlich im Plus und genießen als Renommier-Objekte der Fondsgesellschaften ein hohes Maß an Zuwendung. mm.de porträtiert die Dickschiffe am Markt.
Von Christian Buchholz

Welche Argumente treiben einen Fondsanleger zum Kauf eines der größten Aktienfonds in Deutschland? Natürlich spielt die Marketing-Power der Fondsgesellschaften eine wesentliche Rolle.

Mit beeindruckenden Kursverläufen, die allerdings über Jahrzehnte und nicht nur über die jüngere Vergangenheit reichen, wird geworben; die Manager der Milliarden-Portfolios sind gern gesehene Gäste in den Medien - der Anleger "kennt" also den Mann (Frauen tauchen unter den Managern der voluminösesten Aktienfonds nicht auf), der sein Geld betreut.

Weil sich die Schwergewichte unter Fonds allein schon durch ihre schiere Größe ständig im Mittelpunkt des Medieninteresses befinden, liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Fondsgesellschaften gerade bei diesen Top-Aushängeschildern auch nichts anbrennen lassen.

Dafür gibt es zwar keine Garantie - wenn die Börse abwärts rauscht, kann sich auch der Verantwortliche eines noch so großen Fonds nicht gegen Verluste sträuben, das belegt die Historie. Aber für das Research und die Betreuung dieser Fonds werden oft erheblich mehr Personen eingesetzt als beispielsweise für einen kleinen SDax-Fonds, weil sich hier eine wesentlich schlechtere Aufwand-Nutzen-Relation ergäbe.

Vorurteil gegenüber Fonds-Schwergewichten entkräftet

Für kleine Fonds wird als Pluspunkt dagegen oft ins Feld geführt, dass sie aufgrund ihrer Aktienpakete in bescheidenem Umfang die Märkte nicht bewegen, wenn sie kaufen oder verkaufen. Dies soll zu mehr Flexibilität führen: Wenn eine Aktie beispielsweise nach einer Gewinnwarnung, dem Tod eines Vorstands oder anderen außergewöhnlichen Ereignissen in den Sturzflug übergeht, haben die kleineren Fonds die besseren Möglichkeiten, schnell zu reagieren und die betroffenen Aktien zügig zu veräußern, bevor der Kurs im Keller ankommt.

Die großen Fonds dagegen, so eine landläufige These, beschleunigen den Kursverfall zusätzlich und zum eigenen Schaden, wenn sie den Markt mit ihren Millionenpaketen überschwemmen, die dann nur zu Ramschpreisen Abnehmer finden. So weit die Theorie. In der Praxis scheint es den mächtigen Fonds wesentlich besser zu gelingen, den eingebauten Größennachteil auszugleichen.

Die 10 größten Aktienfonds in Deutschland

Fonds WE1 J WE 3 J pa WE 5 J pa Volumen Mrd € Auflage
Templeton Growth -2,1 -6.2 6.7 13.7 Nov 54
Fidelity Funds - European Growth A 12.9 -4.3 10.4 7.8 Oct 90
Robeco -7.7 -20.1 -2.3 6.1 Dec 29
DWS Vermögensbildungsfonds I 3.1 -12.2 8.5 5.5 Dec 70
Pioneer Fund A -5.4 -15.5 0 5.2 Feb 28
AriDeka -4.8 -20.1 -5.1 4.5 Feb 62
DekaFonds 13.1 -15.4 -3.7 3.6 Nov 56
Pioneer Value Fund A -3.2 -14 -0.7 3.1 Sep 69
UBS (Lux) EF - Euro Countries -0.7 -16.8 -2.9 2.9 Aug 98
Nordea North American Value Fund 1.8 -0.5 23.8 2.7 Mar 97
*Quelle: Morningstar; Stand: 25.11.03; WE = Wertentwicklung in %

Eine neue Studie des Finanzdienstleisers Lipper, einer Tochter von Reuters , vergleicht die Wertentwicklung großer und kleiner Fonds weltweit in den Jahren 1991 bis 2001. Ergebnis: Es wurden "keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Wertentwicklung" von Fonds mit vergleichbarem Anlage-Universum aber unterschiedlich großen Anlagevermögen festgestellt.

Offenbar können die Dickschiffe unter den Fonds also durch ihre Strategie die Größennachteile wettmachen. Mehr als das: Von den fünf größten Aktienfonds, die manager-magazin.de im Folgenden vorstellt, schafft es ein Gutteil regelmäßig in die Top-Ten-Listen im Performance-Vergleich.

Templeton - "Pessimismus kaufen, Optimismus verkaufen"

Templeton: "Pessimismus kaufen, Optimismus verkaufen"

Mit 13,7 Milliarden Dollar im Portfolio ist der Templeton Growth Fund  der "reichste" Aktienfonds, der auf dem deutschen Markt notiert ist.

Das Portfolio der in Euro notierten Variante des Fonds (ein Klon) ist 1,8 Millionen Euro wert, die US-Variante, die mit den gleichen Aktientiteln bestückt wird, ist etwa 12 Milliarden Dollar wert. Fondsmanager ist der gelernte Jurist Murdo Murchison, der seine Anlage-Strategie einmal mit den Worten "Pessimismus kaufen, Optimismus verkaufen" beschrieb.

Diese Kurzbeschreibung charakterisiert den Bottom-Up-Ansatz des Fonds: Aktien sollen möglichst dann eingesammelt werden, wenn sie an der Börse unterbewertet aber "substanzstark" sind. Geht die Rechnung auf, kann der Anleger in Ruhe abwarten, bis die Aktie an der Börse wieder fair bewertet ist - dann würde Murchison über einen Verkauf nachdenken.

Murchison: Europäische Börsen am aussichtsreichsten

Der Schotte, der den Vorzeige-Fonds bei Templeton im Jahr 2001 von Mark Holowesko übernahm, setzt trotz hektischer Börsenzeiten auf eine Langfrist-Strategie: Lediglich ein Fünftel der etwa hundert Aktien in seinem Portfolio tauscht er binnen eines Jahres aus. Diese sogenannte Turnover-Rate liegt weit unter dem Durchschnitt der Wechselraten in den international investierenden Aktienfonds.

Murchison hält aktuell die europäischen Börsen für die aussichtsreichsten - Dow Jones und Nasdaq dagegen sind aus seiner Sicht überbewertet, die Fanatasie in Asien "ausgereizt". Murchison hält als asiatischen Titel zwar China Telecom, beurteilt den Markt jedoch als wacklig - zu viele internationale Investoren-Geld seien zu schnell an die chinesischen Börsen geflossen, außerdem seien soziale Probleme ebenso wenig gelöst wie die prekäre Situation des Bankensystems.

Eine Besonderheit des legendären Templeton-Growth-Funds, der von seiner Auflage vor fast 50 Jahren bis Ende der 80er Jahre von der Börsenlegende von Sir John Templeton gemanagt wurde: Bis zu einem Viertel der Anlage-Gelder können in Staatsanleihen investiert werden. Damit hat der Fondsmanager in unsteten Börsenzeiten die Möglichkeit, auf eine wenig schwankungsanfälliges Anlageform auszuweichen. Momentan hat Murchison in diesem Segment überdurchschnittlich viele deutsche Papiere gesammelt.

Fidelity - Erfolgreich mit sechs Grundregeln

Fidelity: Erfolgreich mit sechs Grundregeln

Als einziger Aktienfonds unter fünf größten am deutschen Markt engt der European Growth Fund von Fidelity  seine Anlageregion auf Europa ein.

Doch Fondsmanager Anthony Bolton, in Großbritannien ein Star in der Finanzszene, hat es geschafft, den erst vor 14 Jahren gestarteten Fonds bis heute auf den zweiten Rang unter den größten Aktienfonds in Deutschland zu katapultieren.

Der European Growth zeigt als weitere Besonderheit unter den großen Top-Aktienfonds, dass er nicht in Blue-Chips sondern vorzugsweise in kleine und mittelgroße Unternehmen investiert. Mit seiner jahrelangen, guten Performance widerlegt der 7,8 Milliarden Euro schwere Fonds also das Vorurteil, dass schwergewichtige Fonds für engere Märkte ungeeignet seien.

Bolton: "Öfter mal gegen den Strom schwimmen"

Bolton, der privat klassische Musik und alte Romane schätzt, wirkt im Gespräch nüchtern bis trocken, große emotionale Ausbrüche sind seine Sache nicht. Sein Erfolg gründet auf Entschlossenheit: "Er wirkt reserviert und zurückhaltend. Er ist aber einer von diesen Leuten, die Dinge nur einmal sagen - und dann auch meinen", zitierte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einen engen Mitarbeiter Boltons.

Der 53-Jährige, der sich aus dem aktiven Geschäft demnächst weitgehend zurückziehen will, versteht sich als Value-Investor. Er sei bereit, "einem konträren Investment-Ansatz zu folgen und öfter gegen den Strom zu schwimmen". Sein Anlagestil orientiert sich an sechs Punkten, die in der Strategie des Fonds klar beschrieben werden:

Branchenanomalien - zum einen kann ein Titel in einem bestimmten Markt im Vergleich zur gleichen Branche eines anderen Marktes zu billig sein; zum anderen kann sich eine Branche in verschiedenen Märkten unterschiedlich schnell entwickeln.

Turnarounds, Erholungssituationen - Unternehmen, die sich schlecht entwickelt haben, die aber erste Anzeichen für eine Verbesserung zeigen.

Attraktives Anlagevermögen - Gesucht wird nach Unternehmen, die im Vergleich zu ihrem zugrunde liegenden Vermögenswert bis zu 40 oder 50 Prozent unter Wert gehandelt werden.

Unternehmerisches Potenzial - Firmen, bei denen eine überdurchschnittliche Chance besteht, dass sie mittelfristig übernommen werden, und bei denen sich diese Möglichkeit noch nicht im Kurs widerspiegelt.

Unpopuläre Unternehmen - Sektoren, die Anleger aus rational schwer erklärbaren Gründen meiden, bergen, so Bolton, oft gute Investmentgelegenheiten. Allerdings müssten außer der mangelnden Popularität einer Aktie noch weitere Kaufgründe vorliegen.

Robeco - Mischung aus Core und Tilt

Robeco: Mischung aus Core und Tilt

Im Dezember 1929 erblickte der erste Fonds des in den Niederlanden beheimateten Finanzinstitus Robeco das Licht der Welt.

Seit mehr als drei Jahrezehnten hat sich der Fonds beständig über dem Benchmark-Index MSCI World entwickelt. Fondsmanager Mark Glazener folgt ebenfalls der Bottom-Up-Strategie, als besonderes Kennzeichen des Fonds gilt die Core-und-Tilt-Strategie: Das Portfeuille des Robeco , der 6,1 Milliarden Euro Anlagevolumen verwaltet, wird zu 70 Prozent mit Core-Aktien bestückt. Diese Gruppe soll mittel- bis langfristig überdurchschnittliche Kursbewegungen generieren.

Die restlichen 30 Prozent Tilt-Aktien werden mit einem Anlagehorizont von nur sechs bis zwölf Monaten gekauft. Eine Strategie, die sich bei dem Robeco-Fonds bewährt hat, die andere Fonds sich aber bisher nicht so ausdrücklich in die Anlage-Strategie geschrieben haben.

Glazener begrüßt steigende Mittelzuflüsse

Eine weitere Besonderheit des Robeco besteht darin, dass Aktien, die an mehreren Börsen in verschiedenen Währungen notiert sind, nicht grundsätzlich in Euro, Pfund, Dollar oder Yen gekauft werden. Nach jeder Kaufentscheidung legt das Fondsmanagement-Team des Robeco fest, welche Währungsentwicklung zu erwarten ist - und entscheidet dann, an welcher Börse gekauft wird.

Fondsmanager Glazener rät seit Monatsbeginn zum Einstieg: "Die mittelfristigen Aussichten für Aktien bleiben aufgrund der Belebung der Wirtschaft und günstigen Bedingungen bei Angebot und Nachfrage an den Aktienmärkten positiv." Glazener beobachtet als Zeichen für eine gestiegene Investitonsbereitschaft höhere Mittelzuflüsse durch Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds an der Börse, auch die Privatanleger fassen nach drei Jahren wieder Vertrauen zu Aktien, so Glazener.

Als gute konjunkturelle Vorzeichen wertet Glazener die niedrigen Lagerbestände in den USA, steigende Investitionen im IT-Sektor, der von den Unternehmen lange Zeit vernachlässigt wurde, zudem zeige die Statistik, dass die Verbraucherausgaben in den USA stabil geblieben sind. Glazener: "Auch in Europa und Japan weisen die Konjunkturindikatoren darauf hin, dass die Wirtschaft die Talsohle durchschritten hat."

DWS - "Viel Geld, das nach besseren Möglichkeiten sucht"

DWS: "Viel Geld, das nach besseren Möglichkeiten sucht"

Klaus Kaldemorgen ist als Fondsmanager des Vermögensbildungsfonds I (für "International")  einer der bekanntesten Köpfe in der Frankfurter Investmentszene.

Der Mann mit dem markanten Vollbart, der in seiner Freizeit gern mit dem Motorrad, Marke Harley, unterwegs ist, strahlt in seinen zahlreichen Medienauftritten stets Gelassenheit aus. Auch das Portfolio des mit 5,5 Milliarden Euro größten Fonds eines deutschen Anbieters auf dem deutschen Markt wird nicht hektisch im Wochenrhythmus umgekrempelt.

Wenn Kaldemorgen allerdings einen Trend erkennt, schichtet er im Portfolio umfassend um. Das war im vergangenen Jahr deutlich zu beobachten, als Kaldemorgen bullish für Öl-Aktien war. Inmitten von Börsen-Baisse und weltweiter Konjunkturflaute wiesen Unternehmen wie Exxon oder Royal Dutch proppere Zahlen aus und verfügten über Reserven in der Bilanz, die für Konzerne anderer Branchen Wunschträume darstellten.

Kaldemorgen setzt auf Frühzykliker

Der Performance-Schub durch die Öl-Euphorie blieb im Jahr 2002 für den Vermögensbildungsfonds I zwar aus, in diesem Jahr bewies Kaldemorgen aber mit einer stärkeren Gewichtung von japanischen und deutschen Titeln wieder mal den richtigen Riecher und konnte mit seiner Performance binnen sechs Monaten (in denen der Dax ein Plus von 60 Prozent schaffte) unter die Top Ten der international anlegenden Aktienfonds aufsteigen. Und wenn Kaldemorgen recht behält mit seiner Aussage, "der Bärenmarkt ist definitv beendet", dürfte sein Portfolio überdurchschnittlich profitieren. Bei einem anziehenden Konsum sollen Aktien der Einzelhandelskette Ito Jokado steigen.

Außerdem traut Kaldemorgen der Deutschen-Post-Aktie überdurchschnittliche Wertzuwächse zu, wenn mit einer anziehenden Konjunktur auch der Waren-Umsatz steigt. Auch der finnische Papier-Produzent Stora Enso, ein Früh-Zykliker, ist aus der Sicht des DWS-Fondsmanagers ein Top-Pick: Denn dreht die Konjunktur, steigen - unabhängig vom Holzpreis - Nachfrage und Preis für Papier, das zeigt die Erfahrung.

Kaldemorgen ist zwar überzeugt davon, dass der Aufschwung kommt, schränkt aber ein: "Offen ist, wie stark und nachhaltig er sich zeigt." Im positiven Fall stehen beträchtliche Investionen an der Börse bevor, so Kaldemorgen: "Es liegt noch viel Geld in niedrig verzinslichen Kurzfristanlagen, das nach besseren Anlagemöglichkeiten sucht".

Pioneer - Viertältester US-Fonds meidet Blue Chips

Pioneer: Viertältester US-Fonds meidet Blue Chips

Der erste Kurs für den Pioneer Fund  wurde am 13. Februar 1928 festgestellt. Fondsmanager John Carey verwaltet den viertältesten Aktienfonds der USA seit 1986.

Carey, ehemals Unternehmensberater und studierter Historiker mit Abschlüssen an den Universitäten Harvard und Columbia, kam 1979 zu Pioneer Investments. Er nennt als Wirtschaftsbereiche, in denen er sich besonders gut auskennt, Verlagswesen, Medien und die Automobilbranche.

Der Pioneer Fund ist ein weiterer Beweis dafür, dass Klassiker im Fondsgeschäft wahrscheinlich noch für eine lange Zeit die Spitzenplätze im Volumen-Ranking belegen dürften. Wenn ein Berater über einen Fonds wie den Pioneer Fund sagt, damit könne man "nichts falsch machen", wird das mit einem 75-Jahres-Chart belegt. Diese Antwort, auch wenn sie Kritikern zu vordergründig erscheinen mag, können jüngere Fonds eben nicht bieten.

Anleger-Magnet mit Basic-Value-Prinzip

Erstaunlich ist zudem, dass der Pioneer Fund trotz regionaler Beschränkung als Anleger-Magnet wird: Fondsmanager Carey investiert fast ausschließlich in große US-Standardwerte, Blue Chips. Die Aktienauswahl erfolgt nach dem Basic-Value-Prinzip, bei dem unterbewertete Titel durch Fundamentalanalyse ausgewählt werden. Damit schaffte es der Fond in den vergangenen Jahren beständig in der Spitzengruppe der Fonds zu landen, die in US-Aktien investieren.

Momentan sind nordamerikanische Aktien mit einem Anteil von 93,7 Prozent im Depot, in Großbritannien sind 2,1 Prozent des 5,2 Milliarden Euro schweren Anlagevolumens investiert, in Euroland 2,1 Prozent.

In den vergangenen Wochen lag der Fonds mit seiner Aktienauswahl in der Branche Investitionsgüter richtig. Ebenfalls bezahlt machte sich die Untergewichung von General Electric  - die Aktie fiel nach schwachen Quartalszahlen und konnte sich bisher nicht nachhaltig erholen.

Wie Kaldemorgen ist Carey bullish für Öl-Aktien

Aktuell ist Fondsmanager Carey optimistisch für die John-Deere-Aktie: "Der Titel zeigte sich aufgrund des schwachen US-Dollars stärker. Es wird allgemein erwartet, dass Deere - ein Hersteller von Landwirtschaftsgeräten mit stattlichem Exportgeschäft - von diesem profitieren wird."

Unter den überdurchschnittlichen Kursgewinnern im Portfolio findet sich der IT-Wert Applied Materials, an dem Carey festhalten will. Zudem konzentriert sich der Fondsmanager auf konjunkturabhängige Branchen, weil er "optimistisch für eine wirtschaftliche Erholung gegen Jahresende" ist, was er unter anderem mit dem Verlauf dem typischen Verlauf eines Konjunkturzyklus' begründet, der sich nach seiner Einschätzung jetzt nach oben entwickeln sollte.

Gute Chancen sieht Carey wie sein Berufskollege Kaldemorgen von der DWS für den Energiesektor. Obwohl die Preise in der Branche bereits sehr hoch seien, hintken die Aktien hinterher. Als attraktive Unternehmen, die auch hohe Dividenden zahlen, zählt er Exxon und Chevron Texaco, deren Unternehmensgewinne in den vergangenen Monaten stetig stiegen.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.