Durchsuchungen Cum-Ex-Razzia bei KPMG in Frankfurt

Die Cum-Ex-Steueraffäre holt auch die Wirtschaftsprüfer von KPMG ein. Ermittler durchsuchen den Firmensitz in Frankfurt sowie auch einige Privatwohnungen der Prüfer.
Besuch vom Staatsanwalt: KPMG-Zentrale in Frankfurt am Main

Besuch vom Staatsanwalt: KPMG-Zentrale in Frankfurt am Main

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Markus Mainka / Aviation-Stock / IMAGO

Die Staatsanwaltschaft Köln durchsucht seit Dienstag im Zuge der Cum-Ex-Ermittlungen den Firmensitz der Beratungsgesellschaft KPMG in Frankfurt. "Darüber hinaus werden auch Privatwohnungen von fünf (ehemals) dort beschäftigen Rechtsanwälten und Steuerberatern als Beschuldigte durchsucht", teilten die Staatsanwälte am Mittwoch mit.

KPMG bestätigte die Razzia: "Wir kooperieren vollumfänglich mit den Behörden", sagte ein KPMG-Sprecher. Über 60 Ermittler, darunter auch Steuerfahnder aus Hessen und Nordrhein-Westfalen und die Kriminalpolizei Recklinghausen, suchen bei der Razzia nach relevanter Kommunikation in Form von E-Mails und sonstiger schriftlicher Korrespondenz. Zuerst hatte das "Handelsblatt" über die Durchsuchungen. berichtet.

la/Reuters
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