Neue Investments des Mulitmilliardärs Warren Buffett wettet weiter auf Öl und Gas

Greift meistens nicht daneben: Starinvestor und Multimilliardär Warren Buffett setzt offenbar auf eine Erholgung der Öl- und Gasindustrie

Greift meistens nicht daneben: Starinvestor und Multimilliardär Warren Buffett setzt offenbar auf eine Erholgung der Öl- und Gasindustrie

Foto: AP/dpa

Warren Buffett wettet offenbar weiter auf eine Erholung des Ölpreises und der Ölindustrie. Seine Investment-Gesellschaft Berkshire Hathaway jedenfalls hat ihr Portfolio in diesem Sektor um eine Beteiligung an dem Pipeline-Betreiber Kinder Morgan erweitert, berichten zahlreiche US-Medien wie Business Insider, CNBC oder Bloomberg, in der Nacht zu Mittwoch.

Den Berichten zufolge hat Buffett 26.5 Millionen Aktien von der in Houston ansässigen Gesellschaft bereits Ende Dezember gekauft - zu welchem Preis, ist nicht bekannt.

Buffetts Anteil mit 1,2 Prozent an der Firma nimmt sich noch vergleichsweise klein aus. Auch dürfte sich das Investment sich bei einem aktuellen Kurs von rund 16,70 Dollar in überschaubaren Grenzen gehalten haben. Denn die Papiere des Industrieunternehmens waren seit April vergangenen Jahres mit dem Ölpreisrutsch um rund zwei Drittel gefallen.

Jetzt ein Investment in die Ölindustrie scheint gewagt: Doch Buffett ist alles andere als ein Zocker. Er analysiert die Unternehmen, die er ins Visier nimmt, zumeist sehr genau. Dabei stellt er sich stets die Frage, ob der Aktienkurs den langfristigen Wert des Unternehmens widerspiegelt. Wenn nicht, greift der Altmeister zu.

Anleger weltweit verfolgen die neuen Investments von Buffett sehr genau - soweit sie denn bekannt werden - und versuchen nicht selten die Strategie des Multimilliardärs nachzuzeichnen. Denn schon oft hat Buffett in unterbewertete Firmen investiert und dabei einen guten Schnitt gemacht.

Das Ölgeschäft ist für Berkshire auch kein Terra incognita. In der Vergangenheit hat Buffett bereits mehrere Gaspipeline-Betreiber gekauft.

Wie US-Medien weiter berichten, hat Buffets Investmentgesellschaft auch ihren Anteil bei dem Erdöl-Raffinerie-Betreiber Phillips 66 um rund eine Milliarde Dollar auf 14,3 Prozent oder sechs Milliarden Dollar aufgestockt.

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