Beteiligungsfonds ist 100 Milliarden Dollar schwer - Masayoshi Son braucht frisches Geld Softbank könnte Vision-Fonds an die Börse bringen

Hat 100 Milliarden Dollar investiert - und will frisches Geld: Softbank-Chef Masayoshi Son

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Der japanische Technologieriese Softbank  erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, seinen 100 Milliarden Dollar schweren Vision-Beteiligungsfonds an die Börse zu bringen. Das "Wall Street Journal" berichtete am Freitag, parallel dazu spreche Softbank auch mit dem Sultanat Oman über einen Einstieg beim Vision-Fonds, zu dessen großen Investoren Saudi-Arabien und Abu Dhabi gehören.

Im Video - Softbank: Die brutale Mechanik des Vision Fonds

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Softbank-Chef Masayoshi Son prüft laut Wall Street Journal auch, nach einem erfolgreichen Börsengang des Vision Funds einen zweiten Beteiligungsfonds in gleicher Höhe aufzulegen. Auf diese Weise könnte der Appetit nach Beteiligungen in der florierenden Tech-Start-up-Szene befriedigt werden. Der 100 Milliarden Dollar schwere erste Vision Beteiligungsfonds hat sein Geld erst vor zwei Jahren vor allem von Geldgebern aus Abu Dhabi und Saudi Arabien eingesammelt: Beobachter der Szene waren erstaunt, in welch atemberaubenden Tempo Masayoshi Son das Geld der Investoren beinahe komplett investiert hat.

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Erst kürzlich war Son von einer Reise nach China zurückgekehrt, wo er offenbar zahlreiche neue Investitionsziele ausgemacht hat. Um diese umsetzen zu können, braucht er frische Milliarden - und könnte bei einem Börsengang des Vision Fund sowie der Platzierung eines zweiten Beteiligungsfonds prächtig verdienen.

la/mmo
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