Samstag, 21. September 2019

Fallende Energiepreise Starinvestor Buffett steigt bei Ölkonzern Exxon aus

Investorenlegende Buffett (Archivbild): Zukauf bei erneuerbaren Energien

Warren Buffett hat sich von 41 Millionen Exxon-Aktien getrennt, auch aus anderen Energiekonzernen zieht sich die Investorenlegende zurück. Begründung: der Verfall beim Ölpreis.

New York - Der US-Multimilliardär Warren Buffett zieht sich wegen des Ölpreisverfalls aus dem Energiesektor zurück. Seine Investmentfirma Berkshire Hathaway Börsen-Chart zeigen hielt Ende Dezember keine Anteile mehr an den großen US-Ölunternehmen ExxonMobil und ConocoPhillips Börsen-Chart zeigen. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Dienstag hervor.

Ende September war Berkshire noch mit rund 41 Millionen Aktien im Wert von etwa 3,7 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro) an Exxon beteiligt und hatte 471.994 Anteilsscheine von ConocoPhillips im Portfolio.

Beide Unternehmen hatten wegen des Ölpreisverfalls - seit Sommer haben sich die Preise mehr als halbiert - zuletzt kräftige Abstriche beim Gewinn machen müssen.

ExxonMobil Börsen-Chart zeigen ist der größte börsennotierte Ölkonzern weltweit. ConocoPhillips ist die drittgrößte US-Ölfirma, agiert aber vor allem als Dienstleister bei der Förderung.

Berkshire hat sich aus dem Energiesektor nicht komplett zurückgezogen. Buffetts Holding war zuletzt beispielsweise noch an dem Unternehmen National Oilwell Varco beteiligt. Der Anteil am Erneuerbare-Energien-Spezialisten Suncor wurde aufgestockt.

Berkshires vierteljährliche Meldungen an die Börsenaufsicht werden von zahlreichen Investoren aufmerksam verfolgt - sie wollen an den Erfolg Buffetts anknüpfen. Für das letzte Quartal 2014 meldete das Unternehmen auch den Kauf von rund 15 Millionen Aktien des Maschinenbauers Deere & Company sowie die Erweiterung der bereits umfangreichen IBM Börsen-Chart zeigen-Beteiligung um 6,5 Millionen Aktien.

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ts/sun/dpa/ap

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