Montag, 22. Juli 2019

Warum Spotify trotz Horror-Verlusten an die Börse geht Tech-Wette für die Massen

Taylor Swift: Die US-Sängerin, die Spotify einst boykottierte, kommt an dem Dienst auch nicht mehr vorbei

4. Teil: Wer profitiert?

Stimmt der Kurs, profitieren erst einmal diejenigen Investoren, die Spotify-Anteile losschlagen wollen. Kasse machen könnte aber auch Ek selbst. Der Chef des Streamingdienstes könnte theoretisch durch den Börsengang seines Unternehmens um bis zu zwei Milliarden Dollar reicher werden.

Und natürlich könnten bei einer guten Kursentwicklung auch andere Anteilseigner Aktien losschlagen. Neben Ek sind dies sein Mitgründer Martin Lorentzon, der jüngsten Angaben der SEC gegenüber zuletzt rund 13 Prozent am Unternehmen hielt.

Darüber hinaus die Streaming-Tochter des chinesischen Tech-Riesen Tencent mit rund 7,5 Prozent, der Hedge Funds und frühe Facebook-Investor Tiger Global mit knapp 7 Prozent, Sony (5,7 Prozent), und Technology Crossover Ventures mit rund 5,4 Prozent.

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