Samstag, 20. Juli 2019

Warum Spotify trotz Horror-Verlusten an die Börse geht Tech-Wette für die Massen

Taylor Swift: Die US-Sängerin, die Spotify einst boykottierte, kommt an dem Dienst auch nicht mehr vorbei

3. Teil: Was erhofft sich Spotify vom Börsengang?

Jedenfalls kein neues Kapital. Denn das gibt es für das Unternehmen bei der von ihm gewählten Art des Börsenganges auch nicht. Frisches Geld ist laut Ek dank eines milliardenschweren Finanzpolsters aktuell auch gar nicht nötig.

In Finanzkreisen ist daher sogar von einem "Anti-Börsengang" die Rede. Denn statt eines regulären Listings hat sich Spotify für eine sogenannte Direktplatzierung entschieden, bei der keine neuen Aktien herausgegeben, sondern lediglich bereits existierende Anteile an die Börse gebracht werden.

Hoffen auf den Hype

Das ersparte dem Unternehmen jede Menge Aufwand, Geld und Restriktionen. Statt einer aufwändigen Roadshow gab es lediglich einen jedermann zugänglichen Investors Day.

Für aktuelle und künftige Investoren wird es aber künftig deutlich einfacher, Spotify-Anteile wieder loszuschlagen oder zu kaufen. Und: Eine Haltefrist für Anteilseigner gibt es bei einer Direktplatzierung auch nicht.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung