Citizens Financial RBS schickt US-Tochter aufs Börsenparkett

In den USA steht der größte Börsengang einer Bank in diesem Jahr an: Die Royal Bank of Scotland will mit dem IPO ihrer US-Tochter Citizens Financial bis zu 3,5 Milliarden Dollar erlösen.
Royal Bank of Scotland: Kapitalpolster aufstocken, Kerngeschäft stärken

Royal Bank of Scotland: Kapitalpolster aufstocken, Kerngeschäft stärken

Foto: Getty Images

Bangalore - Die Royal Bank of Scotland  schickt ihre US-Tochter Citizens Financial Group aufs Parkett und erhofft sich aus der Emission Erlöse von bis zu 3,5 Milliarden Dollar, wie das britische Geldhaus bekanntgab.

RBS bietet 140 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 23 und 25 Dollar je Anteilsschein zum Kauf an. Am oberen Rand der Spanne wird Citizens insgesamt mit 14 Milliarden Dollar bewertet.

RBS hat bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt, 20 bis 25 Prozent der US-Tochter an der Börse verkaufen zu wollen. Hintergrund sind die Anforderungen der britischen Aufseher, das Kapitalpolster aufzustocken und sich von Teilen zu trennen, die nicht zum Kerngeschäft gehören.

Citizens hat etwa fünf Millionen Kunden in den USA. Die Bank betreibt 1200 Filialen in elf US-Bundesstaaten im Osten und Nordosten der USA. Begleitet wird der Börsengang von Morgan Stanley, Goldman Sachs und JPMorgan.

Derzeit sorgt Chinas größter Onlinehändler Alibaba für Euphorie unter Anlegern. Das Unternehmen will in den kommenden Tagen in New York an die Börse gehen und bis zu 24,3 Milliarden Dollar einsammeln.

ts/rtr
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