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SAP, Siemens, Allianz und Co: Bei diesen Dax-Aktien erwartet Milliardär Dalio fallende Kurse

Foto: Anja Niedringhaus/ ASSOCIATED PRESS

Hedgefonds stockt Wetten gegen Siemens und Co auf Der Mann, der den Dax-Absturz heraufbeschwört

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SAP, Siemens, Allianz und Co: Bei diesen Dax-Aktien erwartet Milliardär Dalio fallende Kurse

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Kann das Zufall sein? Ende Januar begann Ray Dalio, Gründer und Chef des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Associates, im großen Stil auf fallende Aktienkurse in Europa und insbesondere auch in Deutschland zu wetten. Just zu jener Zeit startete der deutsche Leitindex Dax  tatsächlich eine Talfahrt, die bis heute nicht zum Ende gekommen ist.

Ob Dalio mit seiner gigantischen Short-Positionierung, die europaweit zu Beginn ein Volumen von 22 Milliarden Dollar hatte, selbst zum Kursrutsch beigetragen hat, oder ob er lediglich goldrichtig lag, lässt sich schwer sagen.

Offensichtlich ist jedoch: Der Altmeister, der aus durchschnittlichen Verhältnissen stammt und sein Investmentunternehmen schon 1975 aus einer Zwei-Bett-Wohnung in New York City startete, hält trotz der seit Ende Januar bereits erzielten Erfolge auch heute noch weiter an seiner pessimistischen Sicht auf den deutschen Aktienmarkt fest.

Das belegen aktuelle Einträge im Bundesanzeiger, denen zufolge der 160 Milliarden Dollar schwere Hedgefonds Bridgewater seine Short-Positionen in prominenten Dax-Werten in diesen Tagen noch einmal weiter aufgestockt hat. Bei mehreren Aktien, darunter die Dax-Schwergewichte Siemens , Allianz  und BASF , hat der Anteil von Bridgewaters Leerverkaufspostitionen am gesamten ausgegebenen Aktienkapital vor wenigen Tagen die Grenze von 1 Prozent erreicht oder überschritten.


manager magazin und Mynd  erklären: So funktionieren Short-Wetten

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Insgesamt verfügt Bridgewater laut Bundesanzeiger gegenwärtig über Short-Positionen auf ein gutes Dutzend Dax-Aktien, wobei es sich vornehmlich um Werte mit besonders großer Gewichtung im Index handelt. Die größte Einzelposition hält der Hedgefonds mit etwa 925 Millionen Euro beim Software-Konzern SAP .

Den Grund für seine negative Sicht auf die europäischen Aktienmärkte hat Bridgewater-Chef Dalio kürzlich in einem Interneteintrag genannt. Der Hedgefonds-Milliardär, der laut "Forbes" mit einem Vermögen von mehr als 17 Milliarden Dollar zu den reichsten Amerikanern zählt, glaube nicht, dass sich Europas Konjunktur so gut entwickeln wird, wie von vielen angenommen, zitiert etwa die "FAZ" daraus. Der hohe Kurs des Euros im Vergleich zum Dollar sei zudem ein Problem für Europas Firmen.

Die Auffassung hat Dalio zweifellos nicht exklusiv, und das Vorhersagen von Markteinbrüchen oder Crashs ist in den vergangenen Jahren unter einigen Marktbeobachtern ohnehin zu so etwas wie einem eigenen Fachgebiet geworden. Für den Bridgewater-Gründer, der schon im zarten Alter von zwölf Jahren begann, die Investmenttipps von Golf-Spielern, denen er als Caddy diente, zu Geld zu machen, spricht allerdings seine Erfolgsbilanz. Laut "Forbes" lief es zuletzt zwar nicht immer rund bei dem Hedgefonds mit Sitz in Westport vor den Toren New Yorks.

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Seit der Firmengründung jedoch konnte Chefinvestor Dalio das Vermögen seiner Kunden bereits um insgesamt 50 Milliarden Dollar mehren. Eine Performance, mit der wohl kaum ein anderer Hedgefonds mithalten kann.