Donnerstag, 14. November 2019

Börsengang in New York US-Fitness-Start-up Peloton erlöst 1,1 Milliarde Dollar - Aktie fällt unter Ausgabepreis

Fitnessgerät von Peloton: Die Geräte gibt es noch nicht auf dem deutschen Markt zu kaufen

Der Fitnessgerätehersteller Peloton ist bei seinem Börsengang auf hohe Investorennachfrage gestoßen. Das erst 2012 gegründete Unternehmen konnte die 40 Millionen angebotenen Aktien am oberen Ende der Spanne von 26 bis 29 Dollar platzieren. Der Ausgabepreis lag damit bei 29 Dollar je Aktie.

Der Emissionserlös lag damit bei 1,16 Milliarden Dollar (1,28 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte. Peloton ist das achte Unternehmen in diesem Jahr in den USA, das bei seinem Börsengang mehr als eine Milliarde Dollar einspielt.

Zum Ausgabepreis von 29 Dollar ist das Unternehmen mit rund acht Milliarden Dollar bewertet. Einer der Hauptprofiteure des Börsengangs ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg der Hedgefonds Tiger Global. Dieser hatte früh in das Unternehmen investiert und seinen Einsatz nun vervielfacht. Der Gewinn für Tiger Global soll bei einer Milliarde Dollar liegen.

Während die Investoren mit dem Börsengang Kasse machen, müssen die Zeichner der Aktie am Tag des Börsengangs dagegen erst einmal deutlich Verluste hinnehmen: Die Aktie von Peloton startete bei 27 Dollar in den Handel, also deutlich unter dem Ausgabepreis von 29 Dollar.


Im Video: Milliarden-Hype um ein Fahrrad - Peloton im Test

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Bild: manager magazin

Pelotons Produkte gelten als teuer und sind wegen der großen Bildschirme und der Option, von zu Hause aus an virtuellen Fitnesskursen teilzunehmen, sehr beliebt. Das Unternehmen wächst stark, steckt aber noch tief in den roten Zahlen. In Deutschland sind die Geräte noch nicht erhältlich, sollen es aber bald sein.

mg/dpa-afx

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