Dienstag, 23. Juli 2019

Börsenbeben in Fernost - Peking stemmt sich gegen Ausverkauf Mit diesen 10 Schritten will China die Börse bändigen

Verbote und Geldzufuhr: Wie Peking bislang in die Börse eingriff
AFP

Der Börsencrash in China lässt die politische Führung des Landes ziemlich schlecht aussehen: Bislang hat Peking noch jedes Problem in der Volksrepublik mit mehr oder weniger angemessenen Maßnahmen in den Griff bekommen - das muss doch auch diesmal gelingen. Andernfalls verliert nicht nur die zentralistische Politik des Landes an Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung. Es droht vielmehr auch ein Überspringen der Börsenkrise auf die Realwirtschaft - und das könnte Auswirkungen über die Landesgrenzen hinaus auf die Weltwirtschaft haben.

Zwar kam der Absturz mit Ansage. Monatelang waren die Kurse an Chinas Börsen rasant um deutlich mehr als 100 Prozent gestiegen. Warnungen vor einer Korrektur oder gar dem bevorstehenden Platzen einer Spekulationsblase gab es zuhauf.

Peking schaute dem Treiben dennoch tatenlos zu - um nun umso hektischer zu handeln. Aller Kritik zum Trotz versucht die Regierung mit aller Kraft, den Marktkräften Paroli zu bieten und den Absturz der Börse aufzuhalten.

Bislang jedoch vergebens. Am Donnerstag gab es an Chinas Börsen nach dem Einbruch zu Wochenbeginn zwar eine leichte Erholung. Experten bezweifeln aber sehr, dass das Ende der Verluste damit bereits erreicht ist. Insgesamt sind die Kurse in Shanghai seit Mitte Juni jedoch bereits um mehr als 30 Prozent nach unten gegangen. Im technologie-lastigeren Shenzhen beträgt das Minus im gleichen Zeitraum bereits mehr als 40 Prozent.

Sehen Sie hier einen Überblick über die zehn Maßnahmen, mit denen Peking bislang versucht, die Kurssturz aufzuhalten.

Und sehen Sie hier einen satirischen Blick auf die Börse in China und den verzweifelten Kampf der Volksrepublik mit dem ungeheuerlichen Finanzmarkt

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Christoph Rottwilm auf Twitter

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