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Medienbericht: Pinewood Studios zu verkaufen James Bonds Wohnzimmer ist zu haben

Von Arne Gottschalck
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So etwas wie das Wohnzimmer von James Bond ist offenbar zu haben - die Pinewood Studios, genauer, die Pinewood Group, denen das Studio gehört. Dort wurden fast alle Filme des britischen Agenten gedreht. Nun sollen die Studios offenbar verkauft werden, wie "Bloomberg"  berichtet. Man habe die Bank Rothschild eingeschaltet, um eine Strategie zu ersinnen, die auch in einen Verkauf münden könnte.

Offenbar will das Studio wachsen und braucht dazu Geld. Erst im vergangenen Jahr hatte Pinewood 30 Millionen Pfund eingesammelt, um ausbauen zu können und die Aktionärsstruktur zu diversifizieren. Das blieb ohne großen Erfolg: "Im Grunde werden 79 Prozent unserer Aktien von drei Anteilseignern gehalten", sagt CEO Ivan Dunleavy.

Die Peel Holdings besitzt 39 Prozent, Warren James Holdings 26,1 Prozent und Aviva 13,1 Prozent. Das reicht nicht, um an Londons Hauptbörse gelistet zu werden, wo der minimale Free Float bei 25 Prozent liegt. Derzeit ist Pinewood am AIM gelistet, Londons Segment für kleinere und aufstrebende Unternehmen. Und offenbar soll das größere Segment neue Investoren anlegen.

Bereits am Mittwoch begannen die Banker mit ihrer Arbeit - und Pinewood geht davon aus, das die Arbeit "ziemlich zügig" von statten gehen werde, so Dunleavy.

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An der Börse weckte die Ankündigungen offenbar einige Hoffnungen: Die Aktie stieg zwischenzeitlich um 20 Prozent. Es gäbe da großes Interesse von Medien- und Immobiliengesellschaften, insbesondere aus den USA oder China, sagt Sahill Sam, Analyst bei N+1 Singer Capital Markets.

Eine britische Ikone, an die sich unbekannte chinesische Großinvestoren anschleichen? Das klingt in der Tat sehr nach James Bond.

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