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BlackRock-Spitzenökonomin Elga Bartsch "Wir empfehlen derzeit europäische Aktien"

Unsicherheit, Schuldenberge, Zinsen, Inflation und der Boom der Techaktien – die Spitzenökonomin vom weltgrößten Vermögensverwalter über die Folgen der Corona-Rettung und Europa als Anlageziel.
aus manager magazin 10/2020
Das Große im Großen: Nach der Promotion in Kiel liebäugelte Elga Bartsch mit IWF und OECD, ging aber zur Investmentbank Morgan Stanley und stieg auf bis zum Global Co-Head of Economics. Heute arbeitet sie für BlackRock in London.

Das Große im Großen: Nach der Promotion in Kiel liebäugelte Elga Bartsch mit IWF und OECD, ging aber zur Investmentbank Morgan Stanley und stieg auf bis zum Global Co-Head of Economics. Heute arbeitet sie für BlackRock in London.

Foto: David Vintiner für manager magazin

BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt, insgesamt steuern die Fondsmanager der US-Firma Portfolios im Wert von mehr als 7,3 Billionen Dollar. Bevor die Geldverwalter ihre Milliarden investieren, hören sie einer Person besonders intensiv zu: der deutschen Spitzenökonomin Elga Bartsch (54). Seit zwei Jahren leitet sie das Makro-Research des konzerneigenen BlackRock Investment Institute (BII). Die hochkarätig besetzte Denkfabrik, zu deren Führungs- und Beraterkreis mehrere frühere Topnotenbanker gehören, soll die Fondsmanager mit den wichtigsten langfristigen Trends der Finanzmärkte versorgen. Angesichts der wilden Ausschläge auf den Märkten, des Kurswechsels der US-Notenbank und der Pandemie ist es höchste Zeit für ein ausführliches Gespräch.

manager magazin: Frau Bartsch, erste Konjunkturdaten zeigen aufwärts, die Bundesregierung hat ihre Prognose nach oben korrigiert. Auf der anderen Seite stecken viele Branchen weiter tief im Loch. Auf welche Indikatoren schauen Sie zurzeit?

Elga Bartsch: Wir erleben ja einen sehr ungewöhnlichen Einbruch. Die traditionellen Wirtschaftsindikatoren haben darum wenig Aussagekraft. Man muss sich erst einmal ansehen: Wie gut ist das Virus unter Kontrolle? Trauen sich die Menschen zur Arbeit und in Restaurants? Das ist für Ökonomen ein ganz neues Feld. Nicht ganz so neu ist, dass man auch auf alternative Daten schaut.

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