Donnerstag, 5. Dezember 2019

Studie Was Anleger von Profiinvestoren lernen können

Profiinvestoren gebieten über Analysten, über Sachkenntnis, über Marktzugang. Doch eine aktuelle Studie könnte den Unterschied ein kleines bisschen verringern.

Hamburg - Rechenmodelle und leistungsstarke Computer können helfen. So wie im Fall der Hochgeschwindigkeitshelfer, die ihre Maschinen eigens nahe den Börsen platzieren, um Informationen eine Millisekunde früher als die Konkurrenten zu erhalten und entsprechend disponieren zu können. Helfen kann an der Börse aber auch Erfahrung von Warren Buffett und Co. Beides hat der Privatanleger in der Regel nicht - er muss sich selbst behelfen.

Das ist keine einfache Übung. Die Unternehmensberatung Mercer hat eine Studie vorgestellt (funds europe berichtet), die privaten Investoren einen Denkanstoß liefern kann. Und der ist nötig. Zum einen, weil in deren Depots oft ein "Anlagenotstand" herrscht, wie die Quirin-Bank schreibt. Zum anderen, weil ein "außerordentlicher monetärer Stimulus seit der Krise von 2008 den Asset-Preisen einen erheblichen Rückenwind beschert und auch die Marktvolatilität gesenkt hat", sagt Deb Clarke, Mercers Global Head of Investment Research. Sprich: So manches Papier ist teuer geworden. Und gerade im günstigen Einkauf liegt oftmals der Erfolg der Geldanlage begründet.

Nicht nur das: "Wenn nun Ausrichtungen der unterschiedlichen Zentralbanken zu divergieren beginnen, erwarten wir unter anderem mehr Schwankungen", heißt es in der Studie. Wie soll der Normalanleger also reagieren? Einige Ratschläge aus der Mercer-Studie.

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