Mittwoch, 22. Januar 2020

Kursziel null "Dr. Doom" Marc Faber sagt das Ende von Tesla voraus

"Dr. Doom" in Aktion: Investmentexperte Faber mag düstere Prognosen und glaubt nicht an Tesla

Der Mann wird in Fachkreisen "Dr. Doom" genannt, "Doktor Untergang", denn seine Prognosen für die Finanzmärkte haben in der Regel einen ziemlich pessimistischen Tenor. Gewöhnlich äußert sich der Schweizer Investmentexperte Marc Faber zwar zu ganzen Märkten, Ländern oder Branchen. Mitunter nimmt er aber auch einzelne Aktien ins Visier.

So zum Beispiel nun das Papier des amerikanischen Elektroautobauers Tesla Börsen-Chart zeigen. Was das Unternehmen produziere, könne von Mercedes, BMW Börsen-Chart zeigen, Toyota Börsen-Chart zeigen oder Nissan Börsen-Chart zeigen ebenso produziert werden, so Faber im US-Sender CNBC. Letztendlich könne das jeder auf der Welt machen, und zwar zu geringeren Kosten und wesentlich effizienter.

Nach Ansicht des Anlageprofis gibt es nur einen Grund, aus dem Tesla derzeit noch einigermaßen konkurrenzlos in seiner Nische unterwegs sei: Der Markt sei für Toyota und andere große Autobauer einfach noch nicht groß genug. "Aber in dem Moment, in dem er groß genug wird, werden die anderen in das Geschäft einsteigen", so Faber. "Und dann wird Tesla eine Menge Wettbewerb bekommen."

Für Faber ist dieses Szenario im Hinblick auf Teslas Geschäftsaussichten sowie die künftige Performance der Aktie keineswegs zu vernachlässigen. Im Gegenteil: "Ich glaube, Tesla ist ein Unternehmen, dass letztendlich in Richtung null tendiert", sagte er im Interview.

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