Samstag, 21. September 2019

6 Tipps So finden Sie die richtigen Dividendenaktien

Börsenjahr 2016: Die Gewinner und Verlierer im Dax
Daimler

5. Teil: Welche Fehler sollten Anleger bei der Auswahl von Dividendenaktien vermeiden?

In Zeiten niedriger Zinsen sollte man sich nicht von der reinen Höhe der Dividendenrendite blenden lassen, warnt Zschaber. Anleger sollten vielmehr laufend überprüfen, wie nachhaltig die gezahlte Dividende ist. Denn eine hohe Dividende im laufenden Jahr verspreche nicht automatisch auch eine hohe Dividende im kommenden Jahr.

Als warnende Beispiele nennt er die Versorger Eon Börsen-Chart zeigenund RWE Börsen-Chart zeigen, bei denen es aufgrund der Energiewende zu erheblichen Abstrichen kam. Eine Folge ist, dass beispielsweise Eon derzeit eine Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent ausweist. Das liegt aber zu einem Großteil am stark gesunkenen Aktienkurs und führt insofern in die Irre. Deshalb ist es nach Angaben des Fachmanns wichtig, auch die bilanzielle Qualität eines Unternehmens sowie dessen Geschäftsmodell im Auge zu behalten.

Vorsicht ist geboten, sobald die Dividende höher ist als der Gewinn, so Zschaber. Der Anleger sollte darauf achten, ob die Dividende über höhere Schulden oder aus dem Eigenkapital gezahlt wird, sagt er. "Langfristig führt dies in der Regel zu großen finanziellen Problemen und der Aktienkurs wird entsprechend darauf reagieren".

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