Korrektur an der Börse Dax kämpft um 13.000 Punkte

Nach dem Kursrutsch der Vorwoche gibt der Dax auch am Montag weiter nach. Händler sprechen von einer "gesunden Korrektur".

Schwache Vorgaben aus Asien und den USA machen deutsche Anleger zu Wochenbeginn vorsichtig. Der Dax  gab zuletzt um knapp 1 Prozent nach und kämpfte um die Marke von 13.000 Zählern, unter die er im Tagesverlauf bereits zeitweise gerutscht war. Vor einer Woche hatte der Dax noch knapp über 13.500 Zählern notiert.

Nach Ansicht von Börsianern muss der Dax in dieser Woche die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Zählern verteidigen, um die Abwärtsdynamik der vergangenen Woche zu stoppen. Zu den größten Verlierern im Dax zählten am Montag Thyssenkrupp , Eon  und die Deutsche Börse .

Wall Street: GE halbiert Dividende

Die Anleger an der Wall Street haben ihre zögerliche Haltung am Montag nicht aufgegeben. Nach zuletzt zwei schwachen Tagen eröffnete der Dow Jones  zunächst nochmals leicht im Minus, berappelte sich dann aber und stand zuletzt so gut wie unverändert bei 23.419,3 Punkten. Seit seinem Rekordhoch, das er in der Vorwoche bei 23.602 Punkten erreichte, hat er bislang fast 0,8 Prozent an Wert verloren.

Am Montag gab der US-Industriekonzern General Electric bekannt, dass er seine Quartalsdividende halbieren wird. Die Aktie von GE, die in den vergangenen Wochen zweistellig eingebrochen war, setzte daraufhin zur Erholung an. Allerdings droht GE auf Grund des deutlich gesunkenen Börsenwertes immer noch der Rauswurf aus dem US-Leitindex Dow Jones .

Bitcoin-Kursrutsch um mehr als 20 Prozent binnen 5 Tagen

Spekulative Anleger beobachten außerdem den Kurs der Kryptowährung Bitcoin , die seit ihrem am Mittwoch (8.11.) erzielten Rekordhoch von knapp 7900 US-Dollar deutlich nachgegeben hat. Bis Sonntag rutschte der Bitcoin Kurs bis auf 5560 US-Dollar ab, ein Verlust von rund 25 Prozent. Am Montag startete der Bitcoin jedoch einen Erholungsversuch und notierte zuletzt bei 6300 US-Dollar - die Schwankungen bleiben enorm.

Verluste in Asien - Nikkei schwächer

Der S&P500 fiel um 0,1 Prozent auf 2582 Zähler. Anleger in den USA sind laut Händlern vor allem enttäuscht davon, dass sich die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Steuerreform wohl nach hinten verschiebt.

Auch in Asien lastete das auf der Stimmung der Anleger. Der japanische Nikkei-Index verlor 1,3 Prozent auf 22.381 Zähler. Der chinesische Shanghai Composite zog dagegen um 0,4 Prozent auf 3447 Punkte an.

Euro wieder über 1,16 US-Dollar - Zweifel an US-Steuerreform

Der Euro  hat gegenüber dem Dollar zuletzt wieder zugelegt und die Marke von 1,1600 Dollar überwunden. Am Montag tendierte der Euro zum Dollar kaum verändert. Der Dollar hat in der abgelaufenen Woche deutlich nachgegeben. Auslöser für die Dollar-Schwäche sind wachsende Zweifel, dass US-Präsident Trump seine vollmundig angekündigte Steuerreform ohne Abstriche durch den Kongress bekommt.

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