Samstag, 20. Juli 2019

Börse Dax fällt unter 11.000 Punkte

Der deutsche Leitindex Dax fällt unter die Marke von 11.000 Punkten

2. Teil: Wall Street: Twitter und Fiat Chrysler brechen zweistellig ein

Auch an der New Yorker Wall Street hatten aufkeimende Ängste vor einer weltweiten Konjunkturdelle und maue Firmenbilanzen am Donnerstag die Indizes ins Minus gedrückt. Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen ging 0,9 Prozent niedriger bei 25.169 Punkten aus dem Handel - und damit in etwa auf dem Niveau zum Handelsschluss in Europa. Der Index der Technologiebörse, der Nasdaq Composite Börsen-Chart zeigen, gab 1,2 Prozent auf 7288 Stellen nach.

"Der Treibstoff für die Erholung droht auszugehen", kommentierte Aktienstratege Manfred Bucher von der BayernLB die nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern fast weltweit sinkenden Kurse. Es belasteten die Nachricht, dass sich US-Präsident Donald Trump nicht vor dem am 1. März auslaufenden Ultimatum im Handelsstreit mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffen wird, und Medienberichte, wonach Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow die USA und China von einer Beilegung ihres Handelsstreits noch immer ein gutes Stück weit entfernt sieht.

Twitter, Fiat Chrysler, Sonos brechen zweistellig ein

nach Im Fokus der Anleger standen einmal mehr Unternehmenszahlen, die Licht und Schatten enthielten. Die Anteilseigner von Twitter Börsen-Chart zeigen und Fiat Chrysler Börsen-Chart zeigen mussten Kursverluste von rund 10 beziehungsweise über 12 Prozent verkraften. Sowohl der Kurznachrichtendienst als auch der Autobauer hatten zwar gute Quartalsresultate vorgelegt, die Anleger aber mit ihren Ausblicken enttäuscht. Twitter hatte zudem über einen erneut deutlichen Rückgang der Zahl monatlich aktiver Nutzer berichtet.


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Für die Aktien von Sonos ging es um knapp 12 Prozent bergab. Der Anbieter vernetzter Lautsprecher hatte zum Jahresende zwar den Umsatz um sechs Prozent und den Gewinn gar um über ein Drittel gesteigert. Anleger alarmierte aber, dass Sonos aus dem Weihnachtsquartal mit Lagerbeständen für zehn bis zwölf Verkaufstage mehr als erwartet herausgegangen war.

T-Mobile US stemmen sich gegen Abwärtstrend

Dagegen stemmten sich die nur anfangs schwachen Titel von T-Mobile US mit 2 Prozent Plus gegen den Markt. Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom Börsen-Chart zeigen hatte die Erwartungen für das Schlussquartal 2018 übertroffen, sich für das laufende Jahr aber erneut vorsichtige Ziele bei Kundenzahlen und Gewinnen gesetzt.

mit Nachrichtenagenturen

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