Freitag, 13. Dezember 2019

Börsenschluss Dax legt siebten Tag in Folge zu

Frankfurter Handelssaal: Die Hürde im Athener Parlament ist schon einmal genommen

Die Zustimmung des griechischen Parlaments zu den Reformauflagen der Gläubiger hat dem Dax am Donnerstag weiter Auftrieb gegeben. Der deutsche Leitindex schloss zum siebten Mal nacheinander im Plus.

Der Dax Börsen-Chart zeigen kletterte zum Schluss um 1,5 Prozent auf 11.717 Punkte. Im Handelsverlauf hatte der deutsche Leitindex noch bis zu 2 Prozent zugelegt. Der MDax Börsen-Chart zeigen der mittelgroßen Werte gewann 1,5 Prozent auf 20.972 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax Börsen-Chart zeigen ging es um 1,2 Prozent auf 1795 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 Börsen-Chart zeigen rückte um 1,5 Prozent auf 3678 Punkte vor.

Entspannungssignale in der Griechenland-Krise hatten die Anleger am Frankfurter Aktienmarkt zuschlagen lassen. Zunächst versetzte das Votum des griechischen Parlaments für die Reformauflagen der Gläubiger die Anleger in Kauflaune. Dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Notkredite für griechische Banken anhob, schob den Dax am Nachmittag zusätzlich an.

In den USA kletterte der Dow Jones Börsen-Chart zeigen 0,3 Prozent auf 18.098 Punkte.

Im Dax gewannen Aktien aus der Autobranche wie Continental Börsen-Chart zeigen, BMW Börsen-Chart zeigen oder Daimler Börsen-Chart zeigen mit gut 3 Prozent am stärksten hinzu. Kursgewinne um 2 Prozent verzeichneten Finanzwerte wie Commerzbank Börsen-Chart zeigen und Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen. Am schwächsten stand die Aktie von K+S Börsen-Chart zeigen mit einem Plus von 0,4 Prozent.

Im TecDax stürzte die Aktie von Drägerwerk Börsen-Chart zeigen um fast 9 Prozent in die Tiefe. Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller bekommt seine Probleme in China und den USA nicht in den Griff. Zudem bleibt Dräger zunehmend auf teuren Produkten wie Beatmungsmaschinen und Narkosegeräten sitzen. Jetzt streicht der Vorstand seine Gewinnerwartungen für 2015 zusammen.

Die Aktien der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) Börsen-Chart zeigen starteten mit Kursgewinnen in ihren ersten Handelstag. Der erste Kurs an der Frankfurter Börse lag am Donnerstag bei 11,45 Euro. Die 107,6 Millionen Papiere waren am Vortag am unteren Ende der Preisspanne zu 10,75 Euro ausgegeben worden. Die PBB hatte auf einen Ausgabepreis von bis zu 12,75 Euro je Aktie gehofft.

Die PBB - Nachfolgerin der in der Finanzkrise mit Milliarden vom Staat vor dem Aus geretteten Hypo Real Estate (HRE) - ist mit einem Emissionserlös von 1,16 Milliarden Euro der bislang größte Börsengang in Deutschland in diesem Jahr.

Der Euro Börsen-Chart zeigen rutschte weiter unter die Marke von 1,10 US-Dollar. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,087 Dollar gehandelt und damit 0,7 Prozent tiefer als am Vorabend.

BÖRSENKURSE IN ECHTZEIT sehen Sie hier.

ak/dpa-afx/rtr

© manager magazin 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung