Freitag, 15. November 2019

Kursturbulenzen in Fernost Chinas Behörden untersuchen Kursrutsch - was vom Beben bei uns ankommt

6. Teil: Was droht der deutschen Wirtschaft und dem Rest der Welt?

Audi-Montage in China: Volkswagen drohen Milliardeneinbußen
Nach seinem rasanten Aufstieg der vergangenen Jahre konkurriert China bereits heute mit den USA um den Rang als weltgrößte Volkswirtschaft. Das Land ist nicht nur günstiger Produktionsstandort, sondern gilt zahlreichen Branchen und Unternehmen ebenso bereits als wichtiger Absatzmarkt - auch aus Deutschland. Hiesige Autohersteller beispielsweise verkaufen bereits einen Großteil ihrer Jahresproduktion in der Volksrepublik.

Entsprechend empfindlich kann eine Eintrübung der Konjunktur Chinas auch die deutsche Wirtschaft sowie jene anderer Länder treffen. Die Verkettung mit dem Aktienmarkt könnte beispielsweise so aussehen: Angesichts der Kursverluste sinkt das Vermögen vieler Chinesen, die sich daher womöglich beim Konsum einschränken. Das wiederum schlüge direkt auf die Verkaufszahlen von Firmen wie Volkswagen Börsen-Chart zeigen, Daimler Börsen-Chart zeigen oder BMW Börsen-Chart zeigen durch.

Ein Beleg dafür: Erst in der vergangenen Woche berichtet manager magazin in seiner Onlineausgabe exklusiv, dass Volkswagen aufgrund der Krise in China Gewinneinbußen von mehr als einer Milliarde Euro drohen.


Sehen Sie hier einen Überblick über zehn Maßnahmen, mit denen Peking bislang versucht hat, den Kurssturz aufzuhalten.


Alle relevanten News des Tages gratis auf Ihr Smartphone. Sichern Sie sich jetzt die neue kostenlose App von manager-magazin.de. Für Apple-Geräte hier und für Android-Geräte hier.

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

Christoph Rottwilm auf Twitter




© manager magazin 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung